Schnuppern, fragen, schweißen

12. Bewerbertag an der Ohmtalschule – Firmen stellen sich dem Nachwuchs vor

Corona hat und hatte viele Nachteile. Auch den, dass viele Angebote zur Berufsorientierung für Jugendliche in den vergangenen anderthalb Jahren nicht stattfinden konnten. Die Folge: Viele Schüler sind in ihren Berufswahlentscheidungen sehr verunsichert. Um so erfreulicher ist es, dass in diesem Jahr wieder der traditionelle Bewerbertag an der Ohmtalschule stattfinden konnte. Zehn Firmen stellten dazu insgesamt 27 unterschiedliche Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten vor.

Und so „schnupperten“ mehr als 100 Schüler der OTS-Abgangsklassen, der Vorabgangsklassen sowie der Pestalozzischule einen ganzen Vormittag lang in unterschiedliche Berufsfelder hinein. Fragten, was ein Rettungssanitäter tagtäglich leisten muss, hörten sich Vorträge über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten an oder griffen im Werkraum der Schule gleich selbst zum Werkzeug und schweißten einen Plastikwürfel zusammen. „Ich wusste gar nicht, dass man Kunststoffteile so dicht miteinander verschweißen kann. Das hat richtig Spaß gemacht“, freute sich ein Schüler.

Jeder Jugendliche musste drei verschiedene Betriebe „besuchen“ und konnte seine Bewerbungsunterlagen direkt vor Ort abgeben. Mit gutem Erfolg: Einige Firmen forderten Schüler auf, sich direkt im Nachgang des Bewerbertages bei Ihnen um einen Ausbildungsplatz zu bewerben.

Vorgestellt wurden unter anderem die Tätigkeiten Rettungssanitäter/in, Industriekaufmann/frau, Freiwilliges Soziales Jahr, Zerspanungsmechaniker/in, Mechatroniker/in, Maschinen- und Anlagenführer/in, Duales Studium, Erzieher/in, Verwaltungsfachangestellte/r, Bachelor Arbeitsmarktmanagement und Elektroniker/in für Betriebstechnik. Die Schüler konnten auch an einer Werkführung bei Geibel & Hotz teilnehmen.

… und brachte zur Veranschaulichung einige Objekte mit.

„Wir sind sehr froh, wieder eine persönliche Begegnung zwischen Betriebsvertretern und Schülern ermöglicht zu haben. Auch wenn der Bewerbertag pandemiebedingt dieses Mal etwas kleiner ausfällt“, sagt Petra Ebert, Lehrerin für Arbeitslehre, die die nunmehr 12. Ausbildungsmesse dieser Art an der OTS mit viel Herzblut organisiert hatte. Die beteiligten Firmen hätten das große Interesse der Schüler und die gute Durchführung gelobt.

Folgende Firmen waren beim diesjährigen Bewerbertag vertreten: DRK Rettungsdienst Mittelhessen, MHI Mitte, Schottener Soziale Dienste, KAMAX, Hürner Luft- und Umwelttechnik, Marburger Tapetenfabrik, Seipp & Kehl GmbH, Stadtverwaltung Homberg, Kindertagesstätte Hochstraße, Agentur für Arbeit und Geibel & Hotz.

Text und Fotos: Simon


Förderverein macht vieles möglich

Jahreshauptversammlung an der OTS – Vorstand einstimmig bestätigt

Immer mehr Klassen der Ohmtalschule (OTS) werden zu „iPad-Klassen“, arbeiten also im Unterricht mit Apple-Tablets. Das stellt einige Eltern vor finanzielle Probleme, vor allem, wenn mehrere Geräte für mehrere Kinder angeschafft werden sollen. Wie kann man da Abhilfe schaffen? Diese wichtige Frage wurde auf der Jahreshauptversammlung des Fördervereins der OTS ausführlich diskutiert.

Zwar verfüge die Schule über einige Leihgeräte, die an Schüler ausgegeben werden. Aber auf lange Sicht sollten weitere Geräte angeschafft werden, sagte Schulleiter Carsten Röhrscheid. Der Förderverein beschloss daher, sich ausführlich mit der Thematik zu beschäftigen und über den eventuellen Ankauf gebrauchter Geräte nachzudenken. „Ein Kapitalstock in Höhe von 5000 Euro ist dank einer Spende des Gewinnsparvereins der VR Bank Hessenland vorhanden“, sagte die Vereinsvorsitzende Natasha Wilde. Für dieses Geld sei noch keine Verwendung deklariert.

Auch sonst hatten die Mitglieder des Fördervereins viel zu besprechen. Dr. Peter Zieger stellte den Kassenbericht vor, eine ordentliche Kassenprüfung wurde festgestellt.

Die Gesamteinnahmen betragen demnach 15.623,74 €, davon Mitgliedsbeiträge 2.345 €, zweckgebundene Medienspende 3555,50 €, Elternspende 1308,77 €. Darüber hinaus wurden im Rahmen der Corona-Pandemie Gesichtsvisiere mit Hilfe des 3-D-Druckers erstellt, für die Spenden in Höhe von 1045 € verbucht werden. Weitere 1555,43 € wurden von Privatpersonen zur freien Verfügung gespendet. Die Gesamtausgaben betragen 7.615,26 €. Mit 4.249,33 € konnten 13 Anträge aus der Schulgemeinde finanziert werden. Dabei ist die jährliche Bezuschussung der Bibliothek mit 1500 € der höchste Förderbetrag, Kosten in Höhe von 500,25 € ergeben sich für die Erstellung der Gesichtsvisiere. Die Schülervertretung (SV) hatte 2018 einen Sponsorenlauf organisiert und damals 8.195,80 € eingenommen, die vom Förderverein verwaltet werden. Die SV finanzierte in den vergangenen Jahren mit insgesamt 4.870,68 € die Neugestaltung von Elementen des Pausenhofs und die Reparatur von Tischkickern. Zum Jahreswechsel belief sich der Gesamtbestand des Fördervereins auf 26.045,17€. 8.000 € werden als Rücklage für eine Großveranstaltung der Schulgemeinde deklariert.

400 Euro für Zirkus-Eintritt

Nach der Vorstellung der Finanzen wurde der Vorstand einstimmig entlastet, dann standen noch Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Erwartungsgemäß wurde die langjährige Vorsitzende Natasha Wilde im Amt bestätigt. Heike Schmied ist ihre Stellvertreterin, Peter Zieger bleibt Rechner und Peter Drößler Schriftführer. Als Beisitzer wurden bestätigt Melanie Franke, Anke Fuchs und Wilfried Koch. Karin Fei und Maximilian Feyh sind Kassenprüfer. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

Frau Wilde bedankte sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb desVorstandes und mit der Schulleitung der Ohmtalschule. Herr Röhrscheid hob indessen die Bedeutung des Fördervereins hervor und bedankte sich ebenfalls für die geleistete Arbeit und die gute Zusammenarbeit. Er berichtete, dass die Ausbildung von „Hygieneassistenten“ durch das Forschungszentrum Neu-Ulrichstein vermutlich ohne finanzielle Beteiligung des Fördervereins möglich sei. Der Eigenbetrag könne wahrscheinlich mit Hilfe des Landes-Förderprogramms „Löwenstark“ abgedeckt werden. Zudem dankte Röhrscheid dem Förderverein ganz herzlich dafür, dass dieser 400 Euro bereitstellte, damit alle 5. Klassen Aufführungen des Mitmach-Zirkus „Phantasia“ besuchen durften. Der Zirkus gastierte eine Woche lang auf dem Schulgelände, um mit Grundschülern bunte Shows und Zirkusnummern einzustudieren.

Bilder (Falk/Simon): Der Förderverein finanzierte auch den Besuch von OTS-Schülern im Mitmach-Zirkus „Phantasia“.

Text: Simon


Sekt und Verse zum Abschied

Doris Rühl, Marion Komp, Maria Kersting und Holger Schäddel verlassen die Ohmtalschule

Vor den Sommerferien hieß es erneut Abschied nehmen an der Ohmtalschule (OTS). Gleich vier Kollegen verlassen die Schule zum Abschluss dieses Schuljahres und das wurde selbstredend gebührend gewürdigt. Mit einer gelungenen Feier, die bei schönem Wetter draußen stattfinden konnte, ließen die Kollegen ihre teils jahrzehntelange Arbeit an der OTS Revue passieren und erzählten so manche lustige Anekdote.

„Dass so viele ehemalige Kollegen zur Verabschiedung kommen, zeigt die große Verbundenheit zur Schule und im Kollegium“, sagte Schulleiter Carsten Röhrscheid, der die „Gehenden“ noch einmal persönlich ehrte. Doris Rühl, Lehrerin für Arbeitslehre, Sport und Hauswirtschaft, wird eine tiefe Lücke hinterlassen, da waren sich alle einig. Seit 1980 hat sie an der OTS gearbeitet, hat vielen Generationen von Schülern unermüdlich und mit unendlicher Geduld zum Schulerfolg verholfen. Nicht wegzudenken sei sie aus der Schule, betonte Röhrscheid, sie habe die Schule stark mitgestaltet und bei vielen Veranstaltungen im Hintergrund gewirkt, indem sie zum Beispiel mit Schülern das Catering übernommen habe. „Es macht einfach Spaß, packt es an“, gab Doris Rühl, die nun in den wohlverdienten Ruhestand wechselt, den Kollegen mit auf den Weg.

Die zweite Pensionärin ist Dr. Marion Komp, die vom Schulleiter vor fast 15 Jahren auf einer Weihnachtsfeier von der Gesamtschule Hungen „abgeworben“ wurde, weil ihr Fachwissen in Englisch und Latein in Homberg dringend benötigt wurde. Dr. Komp war das Bindeglied zur Alfred-Wegener-Schule in Kirchhain, wo sie ebenfalls unterrichtete, und ihre jährlich stattfindende Trier-Exkursion ist fester Bestandteil des OTS-Schullebens. „Sie hat ihren Dienst stets mit 120 Prozent gemacht und selbst an ihrem letzten Schultag noch die Schüler fürs Cambridge Certificate begeistert“, lobte Röhrscheid, währenddessen Marion Komp sich sehr lebhaft an ihren ersten Tag an der OTS erinnerte und was sich seitdem alles grundlegend in der Schule verändert hat – organisatorisch, technisch und bei der Inneneinrichtung. „Alles ist in Bewegung“, lautete ihr Fazit.

Die dritte Ruheständlerin ist Maria Kersting mit den Fächern Chemie und Biologie, die seit einigen Jahren an der OTS war. Sie habe die Chemie-Sammlung auf Vordermann gebracht und dabei einige sehr interessante Stoffe entdeckt, sagte Röhrscheid mit einem Augenzwinkern.

Der vierte „Abgänger“ ist Jugenddiakon Holger Schäddel, der seit 2003 neben seiner kirchlichen Tätigkeit als Religionslehrer und in der schulbezogenen evangelischen Jugendarbeit an der OTS tätig war. Viele Ausflüge ins Kreisjugendheim Landenhausen, Schulgottesdienste, Kanu-Touren oder der Pausen-Spiel-Raum „Halbzeit“ sind untrennbar mit ihm verknüpft, sodass auch er eine große Lücke hinterlassen wird. Schäddel wird sich künftig ganz und gar seiner kirchlichen Tätigkeit widmen, wobei der Abschied von der Schule in der Hochstraße ihm sehr schwer fällt.

Alle Verabschiedeten wurde von ihren Fachbereichen noch einmal gewürdigt und beschenkt, bevor Karin Fei vom Personalrat eine äußerst amüsantes Gedicht vertrug, das ihnen und ihren liebenswerten Eigenheiten gewidmet war. Der Lehrerchor sowie Herbert Kress am Keyboard und Ute Tondar an der Violine umrahmten die Verabschiedung musikalisch.

Foto (Falk): OTS-Schulleiter Carsten Röhrscheid verabschiedet Maria Kersting, Dr. Marion Komp, Doris Rühl und Holger Schäddel (von rechts).


Mut zur Lücke

Homberg (Ohm) (pd). Bei schönstem Sommerwetter fand am Freitag der vorletzten Schulwoche im Außenbereich der Ohmtalschule (OTS) die Zeugnisübergabe und feierliche Entlassung der 69 Schülerinnen und Schüler statt. Die Wettervorhersage ließ den Veranstaltern ein Zeitfenster von zwei Stunden, in denen die Sonne scheinen und kein Regen fallen sollte – der Mut zur Sonnenlücke wurde belohnt, denn erst mit dem Ende der Veranstaltung schloss sich die Wolkendecke und es fing an zu regnen.

Einen Tag nach dem Verabschiedungsgottesdienst bei strömenden Regen hatten die Klassenlehrerinnen Petra Ebert, Aldona Wasik und Karin Fei mit Unterstützung zahlreicher Helfer im Rahmen des Möglichen für eine würdige Feier unter freiem Himmel gesorgt. Raffay Malik und Salvatore Miniaci führten souverän durch den Festnachmittag. Ute Tondar und Herbert Kress eröffneten die Feier mit der Instrumentaleinlage  „Swinging Weekend“, bevor der Lehrerchor sich mit dem Lied „Angels watching over me“ von den Abgänger*innen verabschiedete.

Mit zwei tollen Gesangsbeiträgen verschaffte sich das Gesangsquartett selbst einen gelungenen Abschied von der Ohmtalschule. Alina Müller, Anouk Wiegand, Lisa-Héléne Hilgert und Dorothee Berben trugen unter großem Beifall die Songs „Good Riddance“ und „I will always remember you“ unter der Leitung ihres langjährigen Chorleiters Herbert Kress vor.


In allen Reden wurde hervorgehoben, unter welch besonderen Bedingungen die Abschlüsse erreicht wurden, welch persönlichen und privaten Einschränkungen hingenommen werden mussten und dass die Institution Schule doch eine starke menschliche und soziale Bande zwischen Schülern und Lehrkräften zu bilden vermag. So verabschiedete die Schulsprecherin Sarah Wiegand die Abgänger*innen mit Goethes Worten „Selbst das Unangenehme, woran wir uns gewöhnten, vermissen wir ungern.“ Und die Elternsprecherin Frau Grün betonte in ihrer Rede die entbehrungsreiche und schwierige Zeit ohne die Gleichaltrigen und Mitschüler*innen und trug ihnen auf, dass sie sich nun mal richtig feiern sollten.

 Schulleiter Carsten Röhrscheid gratulierte in seiner Rede den Schülerinnen und Schülern von ganzem Herzen und hob die besondere Leistung aller hervor: „Ihr habt es geschafft! Ihr werdet heute Eure Zeugnisse als Beweis in den Händen halten. … Ihr musstet im Homeschooling lernen, Euch selbst zu organisieren und zu disziplinieren. Ihr musstet gerade in diesem letzten Jahr Euch mehrmals auf veränderte Unterrichtssituationen einstellen. Und die Leistungen, die Euch in Prüfungen und Klassenarbeiten abverlangt wurden, waren keineswegs einfacher als in den vergangenen Jahren. Ihr habt wirklich tolles geleistet: Ein ganz besonderer Abschluss, der in vielerlei Hinsicht Euch in besonderer Weise qualifiziert.“


Die Klasse 10R erntete mit ihrem Filmbeitrag über die letzten Schuljahre viel Applaus. Auch kamen die Sketche „Auf´s Korn genommen“ der Schülerinnen und Schüler der 10G gut an: Sie stellten in parodierender Weise Unterrichtssituationen nach und karikierten ihre Lehrkräfte treffend und humorvoll. In ihren emotionalen Reden bedankten sich die Redner*innen der Klassen bei ihren Lehrkräften und Mitschüler*innen.


Wie seit Jahren üblich, wurden auch die besonderen Leistungen von Schülerinnen und Schülern hervorgehoben und mit je mit einem 25€-Kinogutschein des Fördervereins der Ohmtalschule honoriert: die Klassenbesten Paula Glaubitz (Klasse 9H, 2,0), Shahmeer Mailik (10R,1,5) und Caroline Röhrich (10G, 1,15), das Gesangsquartett Alina Müller, Anouk Wiegand, Lisa-Héléne Hilgert und Dorothee Berben, der „ewige Helfer“ Niklas Seibert, der langjährige Streitschlichter Markus Gorr und die „Mutter der Klasse 10R“ Emily Lino Maja, die mit ihrer integrierenden Art stets darauf achtete, dass keiner zurückblieb.


Die Absolventen erhielten anschließend von ihren Klassenlehrerinnen die Zeugnisse überreicht.

Die Feier endete mit einer musikalischen Überraschung, die der Schulleiter Carsten Röhrscheid am Saxophon und Herbert Kress am Klavier zum Besten gaben.

Wir wünschen unseren Abgängerinnen und Abgängern weiterhin viel Erfolg! Lasst mal etwas von Euch hören – wir sind gespannt!


Unsere Abgängerinnen und Abgänger:

Klasse 9H (Frau Ebert): Julian Jurek Cloos, Marino Di Bari, Paula Glaubitz, Philipp Graf, Karol Maciej Granzin, Luna Leipnitz, Leon Justin Lerch, Julia Sattler, Tim Louis Thornau, Gregor Wehmeyer.


Klasse 9R (Herr Skrzypek): Norman Möser und Lara Lindemann


Klasse 10R (Frau Wasik): Sahin Baran Atasoy, Raffael Böcher, Michelle Brandt, Tom Dagit, Lukas Dörr, Lukas Wilhelm Dörr, Aljosha Fina, Anna Finfando, Sylwia Finfando, Devin Führer, Marco Robert Glöckler, Markus Gorr, Konrad Grabka, Lukas Groß, Erik Güldenberg, Mike Dennis Hübner, Maxim Köhl, Emily Lino Maia, Shahmeer Malik, Salvatore Miniaci, Kevin Marc Neumann, Florian-Peter Rodenheber, Luca Sann, Natalie Schmidt, Paul Schwarz, Felix Seibert, Niklas Seibert, Larisa Serhatlic, Johanna Sichert, Sam Kevin Stankiewicz


Klasse 10G (Frau Fei): Dilara Alev, Dorothee Berben, Kelly-Shawna Bosgard, Thomas Bartle Jacobus de Haan, Annika Dietz, Mia Fischer, Fabian Hahn, Lisa-Héléne Hilgert, Marcel Hofmann, Noé Jamil Keil, Alina Köhler, Cynthia Krämer, Louis Lenhart, Luis Liehr, Raffay Irfan Malik, Alina Marie Müller, Sylvana Niestatek, Alissa Pimper, Caroline Röhrich, Jette Röse, Johann Ruppert, Felix Schlosser, Lennart Schlosser, Jonas Schneider, Anouk Wiegand, Akay Yavuz, Lina Zieger


Sauber machen für die Umwelt

Ohmtalschüler sammeln beim „Sauberhaften Schulweg“ 35 Kilo Müll ein

Dass Umweltschutz beim eigenen Verhalten und direkt vor der Klassentür anfängt, lernten die Ohmtalschüler kurz vor den Sommerferien. Zur hessenweiten Aktion „Sauberhafter Schulweg“ zogen rund 330 Kinder und Jugendliche aus 16 Klassen der OTS übers Schulgelände und durch die angrenzenden Straßen, um Müll einzusammeln.

Mit Handschuhen und Säcken „bewaffnet“ wurde eingetütet, was immer gefunden wurde: jede Menge Plastikmüll, Papiertüten, Masken, leere Verpackungen, Zigarettenkippen usw. Der Nachwuchs erfuhr dabei, dass man ohne viel Aufwand viel für die Umwelt tun kann und schnell zum Vorbild für andere werden kann. Und dass es ziemlich blöd ist, seinen Müll in die Natur und auf die Straße zu werfen.

Und so landeten am Ende der zweitägigen Sammelaktion insgesamt 35 Kilo im Müllcontainer, ein stolzes Ergebnis, auf das die Schüler zu Recht sehr stolz sein können.

Im vergangenen Jahr musste die Aktion, die es seit mehr als zehn Jahren gibt, leider corona-bedingt ausfallen.

Foto (Hartmann): Die Schüler der Klasse 7b machten die große Pausenwiese an der Hochstraße sauber.


Präsenzunterricht für alle ab Donnerstag, dem 27. Mai

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Staatliche Schulamt hat uns soeben folgendes mitgeteilt:

” (…) Am kommenden Donnerstag, den 27.Mai 2021 gilt für die Schulen im Vogelsbergkreis nach dem Leitfaden „Schulbetrieb im Schuljahr 2020/2021“ folgendes: Stufe 1 – Angepasster Regelbetrieb:
Unter Einhaltung besonderer landesweit geltender Hygienevorgaben findet Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler in gewohnter Weise im Klassen- bzw. Kursverband statt. Die Stundentafel wird vollständig abgedeckt.”

Somit dürfen wir ab übermorgen (Donnerstag, dem 27.05.2021) wieder alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig in der Ohmtalschule unterrichten!

Weiterhin gilt, dass sich alle Schülerinnen und Schüler mittels eines Antigen-Schnelltest in der Schule testen müssen. Auf den Test kann verzichtet werden, wenn eine gültige Bescheinigung eines Testcenters vorgelegt wird. Auch die Pflicht einen Mund- und Nasen-Schutz zu tragen, besteht weiter.

Ich freue mich sehr, dass wir einen Schritt weiter auf dem Weg in die Normalität sind.

Mit freundlichen Grüßen

C. Röhrscheid
Direktor


Präsenzunterricht möglich

Liebe Eltern,

überraschend haben uns heute neue Regelungen des Kultusministerium erreicht, die ich Ihnen hiermit weiterleite. Wichtig ist, dass sofern im Vogelsbergkreis die Inzidenz auch in den nächsten Tagen unter 100 bleibt, bereits ab Montag, dem 17.05. die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 und der Klassen 10R und 09H vollständig in Präsenz unterrichtet werden dürfen. Die anderen Schülerinnen und Schüler der Klassen 7-10 werden die nächsten zwei Wochen weiterhin in der Form des Wechselunterrichtes beschult werden.

Unverändert gilt, dass nur Schülerinnen und Schüler mit einem negativen Corona-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist, die Schule besuchen dürfen. Sofern die entsprechende Erklärung vorliegt, findet der Schnelltest unter Anleitung wie bisher in der Schule statt.

Mit freundlichen Grüßen
C. Röhrscheid
Direktor


JUHU! 7, 8, 9 und 10 ab Donnerstag im Wechselunterricht

Liebe Eltern,

da die Inzidenz im Vogelsbergkreis nun weiterhin unter 165 liegt, dürfen ab Donnerstag, dem 06.05. auch die Klassen 7-10 im Wechselunterricht beschult werden. Am Donnerstag starten alle Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Gruppen 2 mit dem Präsenzunterricht. Am Freitag folgen die Gruppen 1. Der Unterricht setzt sich dann im täglichen Wechsel fort. (siehe angehängte Übersicht)

HP_02_Wechselunterricht-Woche-18-28

Alle Schülerinnen und Schüler müssen vor dem ersten Schulbesuch – wie schon mehrfach mitgeteilt – eine Schnelltest durchführen. Damit der Test durchgeführt werden kann, muss die unterschriebene entsprechende Erklärung vorliegen . Liegt die Erklärung nicht vor, müssen die Schülerinnen und Schüler umgehend von den Eltern abgeholt werden. Um eine solche Situation zu vermeiden, sollten Sie bereits jetzt ein Foto oder einen Scan des Dokumentes an den Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin per Email senden. Das Originalschreiben muss aber auf jeden Fall später in der Schule abgegeben werden.

Einwilligungserklärung zum Download

HP_01_Einwilligungserklaerung

Der Schüler-Selbsttest kann auch durch eine Bescheinigung eines Testcenters über ein negatives Testergebnis ersetzt werden. Diese Bescheinigung darf aber nicht älter als 72 Stunden sein. Der Test muss also spätestens nach drei Tagen wiederholt werden.

Ich freue mich darauf noch diese Woche wieder alle Schülerinnen und Schüler in der Schule begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüße

C. Röhrscheid
Direktor


Gesamtschule des Vogelsbergkreises