Gemeinsam für einen gesunden Wald 🌳

Natur-AG und Natur-MuKu-Kurs der OTS pflanzen 230 Bäume

Im Rahmen des diesjährigen „Tag des Waldes“ taten sich 14 engagierte Schülerinnen und Schüler der Natur-AG und des Natur-MuKu-Kurses der Ohmtalschule (OTS) zusammen, um gemeinsam mit Forstwirten von HessenForst und Revierförsterin Claudia Mävers einen Beitrag zum Erhalt unserer Wälder zu leisten.

Mit ausreichend Proviant und Spaten ausgestattet fuhren die Schüler mit Lehrkraft Martin Linke nach Höingen. Dort wurde die Gruppe bereits von Frau Mävers erwartet. Unter ihrer Anleitung erhielten die Schüler einen Einblick in den Zustand der hessischen Wälder und wurden über die aktuellen Herausforderungen in der Forstwirtschaft informiert. Die Schüler lernten dabei unter anderem, dass der Klimawandel den hessischen Wäldern in den letzten Jahren schwer zugesetzt und daher ein radikales Umdenken in der Forstwirtschaft stattgefunden hat.

Der wirtschaftliche Nutzen der Wälder steht heute nicht mehr im Vordergrund. Vielmehr geht es heute darum, den Wald als Ökosystem und Lebensraum zu erhalten und ihn für den Klimawandel zu wappnen. Viele der heute häufig vorkommenden Baumarten werden dem veränderten Klima langfristig nicht standhalten können und müssen daher durch besser angepasste Baumarten ersetzt werden. Folglich wird sich das Erscheinungsbild unserer heimischen Wälder in den kommenden Jahrzenten stark verändern.

Die Schüler durften an diesem Tag einen Teil zu diesem Umbauvorgang beitragen. Dafür erhielt die Gruppe eine praktische Einführung in die „Kunst des Baumpflanzens“. Was zunächst leicht erscheint, ist in der Praxis gar nicht so leicht, nur gut gepflanzte Bäume können anwachsen und haben damit eine gute Chance zu gedeihen. Neben der richtigen Pflanztechnik muss auch die Pflanzfläche beachtet werden. Auf der ausgewählten Fläche staut sich Wasser, deswegen kann dort nicht jede Baumart gepflanzt werden. Die Wahl fiel deshalb auf die Erle, einen Baum, dessen Wurzeln Staunässe vertragen können.

Bei der anschließenden Baumpflanzaktion wurden von den Schülerinnen und Schülern 230 (!) kleine Erlen gepflanzt. Ein körperlich sehr anstrengendes Unterfangen, wie ausnahmslos alle Teilnehmenden berichteten. Dennoch war die Motivation bis zuletzt ungebrochen groß. So groß, dass sogar der ein oder andere Praktikumsplatz bei HessenForst für die nächsten Schuljahre in Aussicht gestellt werden konnte.

Mit dem Wissen, einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Wälder geleistet zu haben, kehrte die zufriedene und erschöpfte Gruppe am Nachmittag zur Schule zurück. Die Schülerinnen und Schüler der Natur-AG und des Natur-Muku-Kurses bedanken sich recht herzlich bei Frau Mävers und den beteiligten Forstwirten von HessenForst.

Text: Martin Linke, Björn Skrzypek

Foto: Martin Linke


Guck mal, was da lebt

Natur-AG und Natur-MuKu-Kurs der OTS erkunden Vielfalt des Schultümpels

Während einer spontanen Exkursion in die Welt der Mikroorganismen und kleinen Lebewesen haben die Natur-AG und der Natur-MuKu-Kurs der Ohmtalschule (OTS) kürzlich den an die Schule angrenzenden Tümpel unter die Lupe genommen. Mit Keschern, Becherlupen und Mikroskopen begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf die Suche nach den verborgenen Bewohnern dieses kleinen Ökosystems.

Die Entdeckungen waren vielfältig und spannend. Mithilfe der Lupen und Mikroskope konnten die Schülerinnen und Schüler die kleinen Lebewesen in ihrer ganzen Pracht betrachten und Details erkennen, die dem bloßen Auge normalerweise verborgen bleiben. Unter dem Gefundenen fanden sich Mückenlarven, Wasserflöhe, Wassermilben und viele weitere faszinierende Lebewesen. Besonders beindruckend waren auch die filigranen Köcher der Köcherfliegenlarven. Die Köcher bestehen aus Substratelementen wie Steinchen, Blatt- oder Schilfstückchen, die von der Köcherfliegenlarve mit Hilfe von Spinnsekreten zu einer Röhre verklebt werden. Jeder Köcher ist damit ein Unikat.

Die kleine Exkursion bot den Schülern nicht nur Gelegenheit, die Vielfalt des Lebens in einem scheinbar unscheinbaren Gewässer zu entdecken, sondern ermöglichte auch einen Einblick in die Funktionsweise eines solchen Ökosystems und sensibilisierte sie für die Bedeutung des Erhalts und Schutzes von Lebensräumen wie dem Schultümpel.

Text: Martin Linke, Björn Skrzypek

Foto: Martin Linke


Studienfahrt nach Trier

Kürzlich fand die Studienfahrt der Lateinschülerinnen und –schüler der Klassen 10G und 9G der Ohmtalschule (OTS) nach Trier statt. Während die Zugfahrt in die älteste Stadt Deutschlands noch unproblematisch verlief, hatten die begleitenden Lehrkräfte Carolin Hartmann und Karl-Heinz Biere noch während der Hinfahrt die schwierige Aufgabe, das geplante Programm umzustellen. Ein Bahnstreik hatte sich nämlich angekündigt, was der guten Stimmung im Zug jedoch keinen Abbruch tat.
Nach dem Bezug der Zimmer gab es zunächst einen kleinen Rundgang durch die frühlingshafte Stadt. Die Gruppe besuchte die etwa 2000 Jahre alte „Römerbrücke“, die sich über die Mosel spannt. Es war interessant, zu erfahren, dass es sich um die älteste Brücke Deutschlands handelt. Nach einem freizeitbetonten Abend trafen sich alle am nächsten Morgen nach dem Frühstück, um gemeinsam das Rheinische Landesmuseum zu besuchen. Besondere Beachtung fanden hier die imposante Gräberstraße, das Trierer Stadtmodell sowie der eindrucksvolle Goldschatz, der nach einem versuchten Diebstahl vor einigen Jahren wieder zu besichtigen ist. Zur Mittagszeit war eine Führung durch den Trierer Dom vereinbart worden. Die engagierten Domführerinnen zeigten sich sehr begeistert von den Schülerinnen und Schülern der Ohmtalschule, die sowohl viele interessierte Fragen stellten, als auch das Quizpunktekonto prall füllen konnten.

Da die Fahrt aufgrund des angekündigten Streiks um einen Tag verkürzt werden musste, nutzte die Reisegruppe den Dienstagnachmittag für eine verkürzte Stadtrallye in Kleingruppen. Hier wurden mit Ipads und Handys kurze Videos an bekannten Sehenswürdigkeiten gedreht – die Bedeutung der Thermen und des Amphitheaters sowie der Konstantinbasilika wurde hier von allen herausgearbeitet, auch wenn dabei der eine oder andere Regenguss ertragen werden musste. Die letzte Nacht in Trier war von einem spannenden Champions League-Spiel und einer Überraschungsgeburtstagsparty geprägt, so dass alle zwar etwas müde, aber gut gelaunt in den Mittwoch starten konnten.

Als letztes Highlight stand eine Erlebnisführung in der Porta Nigra an. Ein römischer Zenturio zog die Schülergruppe mit seinem überzeugenden Livetheaterspiel in seinen Bann und bezog die Gruppe ständig mit ein. „Der Steinmetz“, „die Schlaue“, „der Verräter“ und die anderen römischen Söldner hatten viel Spaß bei dieser spannenden und dennoch lehrreichen Führung. Da ein bekannter TV-Schauspieler in der Rüstung steckte, entstanden noch viele weitere Erinnerungsfotos im Anschluss und auch das eine oder andere Autogramm soll in die Taschen gewandert sein. Auch wenn die anschließende Heimfahrt aufgrund von verspäteten Anschlüssen, kurz getakteten Umsteigezeiten und überfüllten Zügen für viel Nervenkitzel sorgte, kamen alle wohlbehalten zu Hause an.

Text: Carolin Hartmann

Bild: OTS


Kunterbuntes Treiben

OTS-Schüler feierten große Faschingsparty

Am Aschermittwoch ist zwar auch an der Ohmtalschule (OTS) alles vorbei, doch bevor es soweit war, wurde noch mal ordentlich gefeiert – mit kreativen, bunten Kostümen, jede Menge Spielen, selbst gemachten Leckereien und guter Laune.

In der Aula feierten die Jahrgänge 9 und 10 und trugen dabei das traditionelle Kickerturnier aus. Und damit niemand hungrig blieb, gab es unter anderem tolle Donuts und Waffeln.

In der großen Turnhalle feierten derweil die Jahrgänge 5 bis 8 und ließen es sich ebenfalls gut gehen. Neben Spielen wie Dosenwerfen, Tauziehen, Parcourslaufen oder Sackhüpfen wurden Leckereien wie Kuchen, Popcorn und Pizzaschnecken angeboten, die die Schüler selbst hergestellt hatten, um die Klassenkassen aufzubessern. Dazu wurden das beste Einzelkostüm (Nina Glatthaar), die am besten verkleidete Klasse (8G) und die stärksten Tauzieher geehrt.

Text und Bilder: Simon


Lustiger Geselle an der OTS

Zwar hat mit den milden Temperaturen inzwischen wieder Tauwetter eingesetzt, aber bevor es soweit war, entstand an der Ohmtalschule dieser lustige Geselle.

UBUS-Kraft (unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkräfte) Stefanie Walter baute gemeinsam mit einer Schülerin in einer Pause diesen Schneemann. Die etwas breitere Hüfte ist wohl den zurückliegenden Feiertagen geschuldet, aber da werden in den nächsten Tagen ganz schnell die „Pfunde“ schmelzen…

Text und Bild: OTS


Distanzunterricht am Donnerstag, dem 18.01.2024

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

das Staatliche Schulamt hat aufgrund der aktuellen Wetterlage entschieden, dass morgen (Donnerstag, den 18.01.2024) die Präsenzpflicht ausgesetzt wird. An der Ohmtalschule wird aus diesem Grund der Unterricht generell als Distanzunterricht erfolgen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten über das Aufgabenmodul bei iServ oder per Mail Aufgaben. Diese werden von den Lehrkräften für die Fächer gestellt, die morgen laut Stundenplan zu erteilen sind.

Eine Notbetreuung ist eingerichtet.

Mit freundlichen Grüßen

Carsten Röhrscheid
Direktor


Die OTS wünscht schöne Ferien!!!

Das Kollegium der Ohmtalschule wünscht allen Schülern und deren Familien schöne Weihnachten, geruhsame Ferien und einen guten Start ins neue Jahr! „Auch dieses Schuljahr hat uns wieder einiges abverlangt. Obwohl die Corona-Regeln jetzt hinter uns liegen, war dieses Schuljahr keineswegs weniger anstrengend. Die Nachwirkungen der Pandemie und der Schulschließungen reichen bis in die jetzige Zeit“, resümiert Schulleiter Carsten Röhrscheid. Aber es gebe auch viel Positives zu berichten, beispielsweise das Schulfest und das Sportfest, die viel Freude bereitet hätten. „Ich hoffe, dass es uns auch 2024 mit viel Freude und Begeisterung gelingt, unseren herausfordernden Aufgaben gerecht zu werden und unsere Ohmtalschule ein Stück weiter zu entwickeln“, so Röhrscheid.

Schülerin Emma Kleintges aus der Klasse 10Ga hat die hier zu sehenden, phantastischen Weihnachtsmotive für die diesjährige Weihnachtskarte gestaltet, mit der sich die OTS bei ortsansässigen Betrieben, Schulamt, Vogelsbergkreis und den Schulen, mit denen wir zusammenarbeiten, bedanken möchte.

Bilder: Emma Kleintges


Winzige Wichtel an der OTS

Ute Tondar liest Geschichten von Astrid Lindgren

Seit nunmehr zehn Jahren gibt es an der Ohmtalschule das Lesepatenprojekt, das von Lehrerin Ute Tondar ins Leben gerufen und von ihr seither begleitet wird. In dem in dieser Form deutschlandweit einzigartigen Projekt begleiten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der Ohmtalschule die Erstklässler der angrenzenden Grundschule Homberg im Leselernprozess. Einmal pro Woche holen Schüler die Grundschüler ab, gehen mit ihnen in die Bibliothek und lesen ihnen Bücher vor bzw lesen mit ihnen. Das Projekt läuft jeweils über ein Schuljahr.

Dieses Jahr hat Ute Tondar eine besondere Aktion durchgeführt. In der letzten Schulwoche hat sie für die 8. und 1. Klasse Geschichten mit dem Vorlesetheater (Kamishibai) vorgetragen, welches durch Ariana Jende, Leiterin der Stadt- und Schulbibliothek, liebevoll vorbereitet und dekoriert wurde. Die Grundschüler verfolgten aufmerksam die Geschichten von Tomte Tummetott und dem kleinen Weihnachtsmann. Tomte Tummetott ist eine zweiteilige Kinderbuchreihe aus den 60er Jahren von Astrid Lindgren. Die Schüler nahmen gespannt Anteil an dessen Erlebnissen. Auch die 5. Klassen der OTS kamen in diesem Schuljahr in den Genuss des Kamishibai, denn Ute Tondar las auch ihnen in der jeweils letzten Musikstunde in der Bibliothek vor.

Text und Bild: OTS


Wenn Sechstklässler wie Nobelpreisträger gefeiert werden

Noah Graulich gewinnt Vorlesewettbewerb der 6. Klassen an der Ohmtalschule (OTS)

Dass Gewinner sehr gerne mal unter einem Pulk von begeisterten Anhängern „begraben“ werden, kennt man eigentlich aus dem Sport. Aber genau die Szene spielte sich jetzt beim diesjährigen Vorlesewettbewerb der 6. Klassen in der Aula der Ohmtalschule (OTS) ab. Noah Graulich heißt der glückliche Gewinner der ersten Runde des Wettbewerbs und seine Klasse 6b kannte nach Verkündung seines Sieges im wahrsten Sinne des Wortes kein Halten mehr – sie feierte den Sechstklässler, als hätte er gerade den Nobelpreis gewonnen.

Auch sonst war die Stimmung wieder sehr enthusiastisch und fair. Marie Sattler (6a), Noah Graulich (6b) und Lilly Fitzner (6G), die zuvor jeweils als Sieger aus den klasseninternen Wettkämpfen hervorgegangen waren, wurden von einem tollen Publikum mit viel Applaus und Motivationssprüchen unterstützt und gefeiert. Marie las aus Henriette Wichs „Die 3!!! – Gefahr im Reitstall“, Noah aus Ulf Blancks „Die 3??? – Kids Gefahr im Dschungel“ und Lilly aus Kerstin Giers „Vergiss mein nicht“ (Bd. 1). „Die drei Teilnehmer waren sehr fair zueinander, haben sich gegenseitig gelobt und beruhigt und applaudiert, ganz toll!“, lobte Deutschlehrerin Silke Loogen-Leifhelm, die den Vorlesewettbewerb an der OTS jedes Jahr aufs Neue mit viel Herzblut organisiert. Nach ihrer Begrüßung stellte sie den Wettbewerb, den es seit 1959 gibt, kurz vor. Etwa 600.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen aus 7000 Schulen in ganz Deutschland haben dieses Jahr am landesweit größten Lesewettbewerb teilgenommen.

Alle drei Klassensieger vorne auf der Bühne waren sehr aufgeregt, lasen aber tipptopp – erst den von ihnen selbst gewählten Text, dann den so genannten Fremdtext, den die Schüler vorher nicht kennen: „Marie Hüttner: Ist Oma noch zu retten?“ „Sie haben nahezu fehlerfrei vorgetragen, was es der Jury nicht eben einfach machte“, sagt Loogen-Leifhelm.

Die Jury bestand in diesem Jahr aus Vorjahressieger Chris Krämer, Elisa Kertzscher („Die Buchhandlung“ Homberg), Ariana Jende („gute Seele“ der Stadt- und Schulbibliothek), Lehrkraft Katrin Gloth (seit Jahren feste Größe in der Jury), und natürlich Schulleiter Carsten Röhrscheid. Elisa Kertzscher hatte drei tolle, weihnachtlich verpackte Bücher als Geschenk für die drei Teilnehmer ausgewählt und mitgebracht, denn wie immer galt: Gewonnen haben tatsächlich alle!

Text: S. Loogen-Leifhelm, S. Simon

Bild: S. Loogen-Leifhelm


Drei Stunden beste Unterhaltung

Ohmtalschüler reisen zu Musicalaufführung nach Wiesbaden

Eine kleine Gruppe aus den Abgangsklassen 9H, 10R und 10G nahmnkürzlich die Gelegenheit wahr, zu einer Musicalaufführung ins Staatstheater Wiesbaden zu fahren. Die Ohmtalschüler in Begleitung von Musiklehrerin Ute Tondar sahen „Flashdance“ in einer dreistündigen Aufführung des jungen Staatstheaters. „Die Schülerinnen und Schüler, die an diesem Freitagabend mitgefahren sind, haben eine wunderbare, mitreißende Aufführung erlebt und waren beeindruckt von der Leistung der jungen Künstler, überwiegend Schüler der Oberstufe und junge Studenten“, so Tondar nach der aufregenden Fahrt. Nach einer musikalischen und tänzerischen Aufführung, die mit jedem Profi-Ensemble locker mithalten kann, kamen die Schülerinnen und Schüler gegen ein Uhr in der Nacht voller Eindrücke wieder an der Schule an.

Text und Bild: Ute Tondar


Gesamtschule des Vogelsbergkreises