Wie wird man Bürgermeister?

Leopold Bach aus Feldatal informiert Schüler an der Ohmtalschule

Kurz vor den Osterferien fand an der Ohmtalschule (OTS) eine besondere Politikstunde für interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 7 statt. Ziel war es, kommunale Politik anschaulich zu vermitteln und zu zeigen, wie Entscheidungen vor Ort entstehen.

Zu Gast war Bürgermeister Leopold Bach aus Feldatal, der auf Einladung von Fachbereichsleiter Phillip Künz an die Schule kam, da sich beide aus gemeinsamen Fußballjahren kennen. Im Mittelpunkt standen zentrale Fragen der Kommunalpolitik: Welche Aufgaben hat ein Bürgermeister? Wie werden Entscheidungen in einer Gemeinde getroffen? Und welche Rolle spielen Mitbestimmung und Engagement? Anhand des Kinderbuchs „Spielplatz-Alarm in Feldatal“, an dem Bach mitwirkte, wurde deutlich, wie wichtig es ist, auch Kinder an Entscheidungsprozessen zu beteiligen.

In einer Fragerunde konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Interessen und Fragen einbringen und so direkte Einblicke in politische Abläufe gewinnen. Die Veranstaltung machte deutlich, dass Politik auf kommunaler Ebene konkret erfahrbar ist und Beteiligung eine wichtige Rolle spielt. Abschließend betonte Bach die zentrale Bedeutung der Demokratie und appellierte an die Schülerinnen und Schüler, sich aktiv für ihren Erhalt einzusetzen.

Text und Bild: Ph. Künz


Gleich drei Schulsieger

Erfolgreiche Teilnehmer beim Mathematikwettbewerb 2025/26

Großer Erfolg für drei Achtklässler der Ohmtalschule (OTS) beim diesjährigen Mathematikwettbewerb: Drei Schüler aus unterschiedlichen Bildungsgängen konnten sich als Schulsieger durchsetzen und wurden gemeinsam mit ihren Lehrern sowie der Schulleitung geehrt.

Der Mathematikwettbewerb wird hessenweit im Jahrgang 8 durchgeführt und richtet sich an alle Bildungsgänge. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bearbeiten dabei innerhalb von 90 Minuten anspruchsvolle Aufgaben aus einem Pflicht- und einem Wahlteil. Ziel des Wettbewerbs ist es, mathematisches Denken, Problemlösefähigkeit und Ausdauer zu fördern.

An der OTS setzten sich in diesem Jahr folgende Schüler als Schulsieger ihrer jeweiligen Schulform durch:

Allesio Michel aus der Klasse 8b (Realschule), unterrichtet von Mathelehrer Jörn Ludwig ,

Leon Claus aus der Klasse 8a (Hauptschule), unterrichtet von Mathelehrer Stefan Falk,

Pelle Gutmann aus der Klasse 8G (Gymnasialzweig), unterrichtet von Mathelehrer Axel Venediger.

Auf dem Foto sind die drei erfolgreichen Teilnehmer gemeinsam mit ihren Mathematiklehrern sowie Schulleiter Carsten Röhrscheid (3.v.r.) zu sehen.

Der Wettbewerb wird in insgesamt drei Runden ausgetragen. Nach der Schulrunde folgen weitere Entscheidungsrunden auf Kreis- und Landesebene, an deren Ende schließlich der Landessieger gekürt wird. Für die Schulsieger ist der erste Schritt bereits geschafft – nun hoffen sie auf weitere Erfolge in den kommenden Wettbewerbsrunden. Die Schule gratuliert den erfolgreichen Teilnehmern herzlich und drückt ihnen für die nächsten Runden die Daumen.

Bild: OTS


Tolle Zeit in Homberg

Gäste aus Thouaré auf Erkundungstour rund um Homberg

Der Jugendaustausch Thouaré-Homberg fand auch in diesem Jahr wieder mit spannendem Programm statt.
Viele Familien waren am ersten Tag nach Ankunft der französischen Gäste mit ihren Austauschschülern auf Faschingsumzügen, um diesen einen Eindruck von der Narrenzeit hier in Deutschland zu geben. Außerdem war das gemeinsame Schülerprojekt dieses Jahr, Kostüme zu basteln.
Am Montag besichtigten die französischen Schüler das Senckenberg- Museum und den Maintower in Frankfurt, am Dienstag wurde der gemeinsame Abschiedsabend vorbereitet und anschließend ging es kostümiert zum Faschingsumzug nach Heuchelheim. Mittwochs waren die Franzosen an der Ohmtalschule und nahmen gemeinsam mit ihren deutschen Austauschschülern an Aktivitäten wie Sport, Kochen, Werken oder Robotik teil. Den Abend verbrachten die Schüler im Homberger Gasthaus „Sepp und Fred“. Donnerstags fuhren die Gäste aus Thouaré nach Wetzlar in die Leica Welt, einem Museum über die Geschichte der Fotographie. Anschließend gingen die Schüler mit ihren Begleitern im Einkaufszentrum „Forum“ shoppen. Freitags ging es für die deutschen und französischen Schüler gemeinsam zum Schlittenfahren an den Hoherodskopf und abends fand der Abschiedsabend statt, wo es wieder leckeres Buffet, gemeinsame Aufführungen und Musik gab.
Am Samstagmorgen reisten die Schüler schweren Herzens nach einer spannenden und gelungenen Woche ab.

Text: Inna Schwarz (Presse AG)

Bild: OTS


Sehr gute Leistung gezeigt

Abgangsschüler erzielen Traumnote Eins in ihren Prüfungen

Viele Wochen intensiver Vorbereitung liegen hinter den Abgangsschülern der Ohmtalschule (OTS). Sowohl die Realschüler der Klasse 10R als auch die Hauptschüler der 9. Klassen haben viel Zeit investiert, um eine Hürde zu nehmen, die wichtiger Bestandteil ihres Abschlusses ist: Die Präsentationsprüfung für die Realschüler und die Projektprüfung für die Hauptschüler. 
Umso schöner, dass schließlich alle bestanden haben und einige Schüler sogar mit sehr gutem Erfolg. Lia Zimmermann erreichte als einzige in allen drei Prüfungsteilen im Bereich Hauptschule die Traumnote „sehr gut“, letzteres gelang ebenfalls den acht Realschülern Maboba Ahmadi, Semih Akbaba, Lia Pfeil, Zlata Dzyhunska, Pascal Göbel, Collin Helm, Addison Herzog, Ruhab Saeed und Jonas Stanzel. 


„Die Prüfungen in diesem Jahr haben wieder einmal gezeigt, wie selbstständig, engagiert und medienkompetent unsere Schülerinnen und Schüler ihre selbst gewählten Themen vorbereiten und präsentieren. Ganz besonders aufgefallen sind die Jugendlichen, die mit hervorragenden Leistungen die Note Eins erreicht haben. Ihre Präsentationen waren fachlich sehr tiefgehend und klar strukturiert. Vor allem durch ihr detailliertes Wissen zum Thema konnten sie die Prüfungskommission sehr beeindrucken“, lobt der stellvertretende Schulleiter Jörg Leifhelm. 

Alle Kandidaten hätten ein sehr großes Fachwissen und eine sehr hohe Medienkompetenz bewiesen und ein souveränes Auftreten vor der Prüfungskommission gezeigt, betont auch Jörn Ludwig, Leiter des Haupt- und Realschulzweiges. „Zudem haben die Klassen- und die betreuenden Fachlehrer die Schülerinnen und Schüler sehr gut bei der Vorbereitung gecoacht. Ein herzliches Dankeschön gilt daher auch den Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrer Anleitung und Beratung solch tolle Ergebnisse erst möglich gemacht haben“, so Ludwig.


Wie schon in den Vorjahren waren die Prüfungsthemen der Realschüler häufig privat motiviert. Mal ging es um Krisenerlebnisse oder die Profession der Eltern, mal um Erkrankungen, Kriege/Konflikte oder historische und biologische Themen. Ein breites Spektrum spannte den Bogen von Frauenrechten unter den Taliban und E-Sport über Genetik und Kalter Krieg bis hin zum Bushido-Ethos oder Julius Cäsar. 
Im Bereich Hauptschule lieferte der direkte Bezug zwischen Praktikum und Projektprüfung insgesamt tolle Inhalte und leistungsstarke Prüfungen. 

Unser Bild zeigt die erfolgreichen Prüflinge mit Jörg Leifhelm (rechts) und Jörn Ludwig (links) von der Schulleitung sowie dem Klassenlehrer der 10R, Martin Linke (2. v.l.).

Bild: Stefan Falk

Text: Silvia Simon


Zauberhafte Vorweihnachtszeit in der Bibo

Eine ganz besondere Überraschung erlebten kürzlich Schülerinnen und Schüler der Grundschule in Homberg Ohm: Das Biboteam der Ohmtalschule lud zu einer stimmungsvollen Erzähltheaterlesung (Kamishibai) in die Bibliothek ein. In der gemütlich vorbereiteten Leseecke der Bibo erwarteten die Grundschüler vier Kamishibais, die für leuchtende Augen und Begeisterung sorgten.

Teilgenommen haben die Klassen 2a mit ihrer Klassenlehrerin Frau Javan und die 2b mit ihrer Klassenlehrerin Frau Waap, für die dies eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag und eine schöne Einstimmung auf Weihnachten war. Die Schülerinnen und Schüler des Biboteams hatten sich im Vorfeld viel Mühe gegeben und gleich vier verschiedene Kamishibais vorbereitet.

Mit viel Engagement und Kreativität trugen sie „Die kleine Schusselhexe“, „Das kleine Gespenst“, „Das kleine Wir“ und „Als die Raben noch bunt waren“ vor. Dabei beschränkten sie sich nicht nur auf das Vorlesen: Mit verstellten Stimmen, lebendiger Erzählweise und viel schauspielerischem Talent zogen sie ihr junges Publikum schnell in den Bann.

Besonders schön war, dass die Grundschulkinder in die Geschichten einbezogen wurden. Sie durften Fragen stellen, aufstehen, mitmachen und somit aktiv am Kamishibai teilnehmen. Fleißig meldeten sie sich, hörten aufmerksam zu und verfolgten gespannt die liebevoll gestalteten Bilder im Erzähltheater. Die Begeisterung war deutlich spürbar – leuchtende Kinderaugen und fröhliches Lachen erfüllte die Bibliothek.

In der warmen, gemütlichen Atmosphäre der Leseecke entstand eine ruhige und zugleich fröhliche Stimmung, die perfekt zur Vorweihnachtszeit passte. Die Kamishibai-Lesung schenkte allen Beteiligten – Grundschülern, Lehrerinnen und Biboteam – eine besondere Zeit voller Fantasie, Gemeinschaft und Freude.

Vielen Dank an Emma, Aurelia, Emilia, Sophie, Ina, Marie, Johann, Jakob, Maja, Molly, Clara, Bianca, Larissa, Julika und Malte aus dem Biboteam: Ihr habt uns alle verzaubert!

Text und Fotos: S. Loogen-Leifhelm


Schöne Weihnachten!

Feierlichkeiten in der Adventszeit an der Ohmtalschule

In der Adventszeit fanden an der Ohmtalschule (OTS) mehrere schöne und gemeinschaftliche Veranstaltungen statt, die für eine festliche Stimmung sorgten.

Höhepunkt war ein großer gemeinsamer Weihnachtsmarkt von OTS und Pestalozzischule, der in der Pausenhalle, der Aula und auf dem Hof davor veranstaltet wurde.

Dort gab es zu weihnachtlicher Musik an wunderschön dekorierten Ständen viele verschiedene Leckereien, zum Beispiel Waffeln, Plätzchen, Sandwiches, alkoholfreie Cocktails, Kinderpunsch, Kuchen und vieles mehr, sodass niemand hungrig nach Hause gehen musste. Darüber hinaus wurden zahlreiche lustige Spiele angeboten, zum Beispiel Dosenwerfen. Zudem hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, in kleinen Weihnachtskärtchen Grußworte an andere zu schreiben und so Freude zu verschenken, oder aber in der Foto-Box witzige Bilder in witzigen Verkleidungen zu machen. Auch schöne kleine Geschenke wurden verkauft.

Der Erlös des Weihnachtsmarktes war nicht nur für die Klassenkassen bestimmt, sondern ein großer Teil der teils beträchtlichen Einnahmen wurde gespendet. Unterstützt wurden unter anderem krebskranke Kinder sowie Tiere in Not. Damit zeigte die Schulgemeinschaft einmal mehr großen Zusammenhalt und soziales Engagement.

Weitere besondere Programmpunkte waren ein Spiele-Nachmittag mit den Pädagoginnen Nicole Grün und Stefanie Walter und das Adventslesen in der Bibliothek, an dem Schülerinnen und Schüler der Ohmtalschule sowie der Pestalozzischule teilnahmen.

Gemeinsam wurde die Adventszeit gefeiert, indem täglich ein Türchen aus dem „Was ist Was”-Adventskalenderbuch geöffnet wurde. Das Adventslesen fand ab dem 1. Dezember jeden Tag in der zweiten Pause statt. Die Teilnehmenden erwarteten spannende Fakten und eine gemütliche Adventsstimmung, die zum Zuhören und Mitmachen einlud.

„Die Idee dahinter ist, dass Schüler einfach mal durchatmen und zur Ruhe kommen können im hektischen Schulalltag. Natürlich darf jeder, der möchte, auch selbst vorlesen“, erklärte Stefanie Walter. Laut einer Schülerin ist es entspannend zuzuhören oder auch selbst vorzulesen. Wer mochte, konnte sich einen Tee zubereiten. Das gemeinsame Lesen soll im neuen Jahr fortgesetzt werden.

Zum Abschluss des Jahres 2025 gab es am letzten Schultag vor den Ferien noch den traditionellen Austausch der Wichtel-Geschenke in den einzelnen Klassen bei einem gemütlichen Frühstück sowie eine kleine Andacht für die jüngeren Schüler in der Aula zum Thema „Frieden“.

Unter Mitarbeit von Eden Reich und Linus Ruckelshauß (beide Presse AG).

Bilder: Stefan Falk


Große Sache für kleine Leser

Rebecca Schmidt gewinnt Vorlesewettbewerb an der Ohmtalschule

Man könnte sagen, es war wie bei ,,The Voice of Germany”: Anspannung und Nervosität waren groß, als sich die Jury des diesjährigen Vorlesewettbewerbs an der Ohmtalschule (OTS) zur Beratung zurückzog. Wer würde diesmal das Rennen machen? Wer hat sich am besten geschlagen, als es darum ging, einer vollbesetzten Aula vorzulesen? Die Jury tat sich wieder einmal schwer, schließlich hatten alle vier Teilnehmerinnen eine gute Leistung abgeliefert. Da aber nun mal nur eine Siegerin in die nächste Runde geschickt werden kann, hieß es am Ende: Rebecca Schmidt ist eine Runde weiter!

Lehrkraft Silke Loogen-Leifhelm, die den Vorlesewettbewerb mal wieder bestens vorbereitet hatte, erinnerte daran, dass diese Veranstaltung eine „große Sache“ in Deutschland sei. Seit 66 Jahren gebe es den Wettbewerb bereits, er sei einer größten Schülerwettbewerbe überhaupt. „Vielleicht werdet ihr ja heute inspiriert, ein Buch zu kaufen oder auszuleihen, bei den vielen tollen Büchern, die euch gleich vorgestellt werden“, sagte sie.

Dann durften die vier Klassensiegerinnen der vier 6. Klassen auch schon ihren gewählten Text vorlesen: Lea-Sophie Zajac las aus Mel Wallis de Vries‘ „Da waren´s nur noch zwei“), Wiktoria Hadrys aus Mina Teickerts „Ich wollt, ich wär ein Kaktus“, Amelie Senftner aus B.Gröschl/K.-P.Wolfs aus „Die Nordseedetektive“ und Rebecca Schmidt aus Chen Jiatongs „White Fox – Der Ruf des Mondsteins“. Alle vier lasen ihren Text gut mit viel Betonung und mit guter Geschwindigkeit vor.

Die Klassen hatten Plakate dabei, um ihre Klassenkameradinnen anzufeuern und Mut zu machen. Natürlich waren alle Klassen sehr fair und applaudierten für alle Vorleserinnen.

Dann ging es zum Fremdtext, den Silke Loogen-Leifhelm ausgewählt hatte und den die Teilnehmerinnen vorher nicht kannten: Helen Coopers „Das Museum der sprechenden Tiere“. Es gab ein paar schwierige Wörter und manche brauchte noch ein wenig Unterstützung, aber letztlich schlugen sich alle gut trotz Nervosität.

Die Jury, bestehend aus Elisa Kertzscher („Die Buchhandlung” Homberg), Ariana Jende („Gute Seele” der Stadt- und Schulbibliothek), Lehrkraft Katrin Gloth (seit Jahren feste Größe in der Jury), Deutschlehrerin Silvia Simon und Vorjahres-Siegerin Julika Stumpf, bewerteten Lesetechnik, Interpretation, Textstellenauswahl beim eigenen Text und das Vorlesen des Fremdtextes. Sie befanden: Rebecca Schmidt machte das Rennen. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg!

Das Bild zeigt die Teilnehmerinnen des diesjährigen Vorlesewettbewerbes mit der Jury und Organisatorin Silke Loogen-Leifhelm.

Text: Eden Reich

Bild: Linus Ruckelshauß

(beide Presse AG)


Welche Ausbildung ist die richtige?

Vocatium Messe: Schülerinnen und Schüler der Ohmtalschule auf Entdeckungstour

Kürzlich machten sich 26 Schülerinnen und Schüler der Ohmtalschule auf den Weg zur Vocatium Messe, einer Ausbildungs- und Berufsmesse in Gießen. Begleitet von den Lehrkräften Aldona Wasik und Martin Linke erhielten die Jugendlichen wertvolle Einblicke in zahlreiche Berufsfelder und Ausbildungsmöglichkeiten.

Die Vocatium Messe ist eine zentrale Anlaufstelle für junge Menschen, die Orientierung für ihre berufliche Zukunft suchen. In diesem Jahr nahmen zahlreiche namhafte Institutionen und Unternehmen teil, darunter die Bundeswehr, das Deutsche Rote Kreuz (DRK), das Universitätsklinikum Gießen-Marburg, die Justus-Liebig-Universität sowie der Industriekonzern Schunk und viele weitere. Alle diese Aussteller boten den Schülerinnen und Schülern die Chance, sich in persönlichen Gesprächen über berufliche Ausbildungswege zu informieren und Fragen zu stellen.

Die Schülerinnen und Schüler, die bald die 9. bzw. 10. Klasse abschließen, nutzten die Messe, um sich gezielt über die nächsten Schritte ihrer beruflichen Laufbahn zu informieren. Besonders gefragt waren Gespräche über duale Ausbildungsmöglichkeiten, Studiengänge und die Einstiegschancen bei großen Unternehmen. Viele Schülerinnen und Schüler zeigten Interesse an einer Kombination aus Theorie und Praxis, wie sie etwa bei der Bundeswehr oder bei Schunk angeboten wird.

Die Veranstaltung ist somit ein wichtiger Baustein der Berufsorientierung.

Text: Matin Linke & Aldona Wasik

Foto: Aldona Wasik


Jede Menge Ausflüge und Lektionen in Deutsch

Erneut norwegische Schüler zu Gast in Homberg 

Dieses Jahr kamen zum 21. Mal Schüler aus Norwegen an die Ohmtalschule (OTS) zum Austausch und erlebten hier drei ereignisreiche Wochen. 

Die sechs Mädchen und Jungs aus Åfjord wurden nach ihrer Landung am Frankfurter Flughafen mit einem deutschen Picknick am Homberger Schloss empfangen. Sie wohnten bei ihren Austauschpartnern, erlebten mit ihnen spannende Dinge und lernten viel deutsche Kultur kennen. So machten sie unter anderem eine Actionbound Tour durch das „märchenhafte Marburg“ mit anschließendem Tretbootfahren auf der Lahn, einen Tagesausflug in den Kletterwald Gießen, eine Wanderung auf der Schächerbachtour, einen Besuch im Deutschen Filmmuseum und einen Ausflug an die Drachenschlucht in Eisenach inklusive einer Tour durch die Wartburg. 

Die norwegischen Schüler mit ihren Austauschpartnern. Bild: Geisel

Einen Tag vor der Abreise gab es eine Abschlussfeier mit einem norwegischem Buffet und anderen Köstlichkeiten. Außerdem nahmen die norwegischen Jugendlichen von der Schule aus an einem Bakterienprojekt im Forschungszentrum Neu Ulrichstein teil und besuchten Point Alpha, den „heißesten Punkt im Kalten Krieg“. Das Lernen kam natürlich auch nicht zu kurz, denn die Schüler nahmen am Unterricht ihrer Austauschpartner teil und erhielten zudem Deutschunterricht. 

Organisiert wurde der Austausch wie in jedem Jahr von den OTS-Lehrkräften Carolin Hartmann und Jan Brosig sowie auf norwegischer Seite Arnhild Saltbones, die leckere Schokolade für das Kollegium aus den hohen Norden mitbrachte. 

Text: Inna Schwarz (Presse AG)


Gesamtschule des Vogelsbergkreises