Alle Beiträge von Silvia Simon

Tief in der Traumwelt

Preisträger des Ovag-Literaturpreises lesen in der Ohmtalschule

Ein musikbegeisterter Austauschschüler namens Jonas, der einem Mädchen seine Liebe gesteht, nach ein wenig Herzschmerz zum Saxophon greift und seine Emotionen in seine heiß geliebte Jazzmusik fließen lässt. Und schließlich findet er in genau diesem Mädchen seine Liebe, die ihm nach der Absage einer Musikakademie bestärkend beisteht – all das war jetzt in der Aula der Ohmtalschule (OTS) hautnah zu erleben. Zum bereits 15. Mal wurde 2017 der Jugend-Literaturpreis des Energieanbieters OVAG ausgetragen, an dem insgesamt 171 Personen teilnahmen. Nun kamen drei Preisträger – Jonathan Fei, Laura Nold und Patrizia Krug – in die Aula der OTS, um Schülern ihre spannenden Geschichten vorzulesen.

Bevor es soweit war, ergriff Julian Klein, Mitarbeiter der OVAG, das Wort und brachte den Schülerinnen und Schülern den Literaturpreis mit einigen Daten, Fakten und den eigentlichen Gedanken dahinter näher. Zudem erklärte er den Ablauf dieses Wettbewerbs. Die Schüler können sich selbstständig an ihre Geschichten machen, dem Spaß und der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Anonym werden diese dann an die OVAG geschickt, die 23 Sieger ermittelt, von denen der Erstplatzierte 1000 Euro, der Zweite 700 Euro und der Dritte 600 Euro bekommt. Zudem steht für die Preisträger ein viertägiger Workshop an, in dem sie die Audioaufnahme für eine Hörspielversion ihrer Geschichte aufnehmen und von fachkundigen Autoren beim Schreiben beraten werden.

Nach dieser informativen Einführung in das Projekt ging es los. Zunächst trug Jonathan Fei sein literarisches Werk mit dem Namen „Rotterdam – Hull“ vor. Die Handlung dreht sich um besagten Austauschschüler Jonas und seine Liebe zur Musik. Mit beeindruckten Mienen lauschten die Schüler Jonathans Worten, gefesselt von seiner leicht erkennbaren Leidenschaft und seinem Talent fürs Schreiben.

Nach einer Fragerunde war Patrizia Krug mit ihrer Geschichte „Traumfenster“ an der Reihe, die von einem kleinen Jungen namens Luke handelt, der in die Traumwelten seiner schlafenden Mitmenschen eintauchen kann. Sein alleinerziehender Vater glaubt ihm selbstverständlich nicht, er bekommt Tabletten verschrieben, die ihm gegen sein „Problem“ helfen sollen. Doch eben diese Medikamente verhindern für Luke das Austreten aus einem dieser Träume. Und so trifft er seine Mutter und versucht gemeinsam mit ihr, wieder zu seinem Vater in die reale Welt zurück zu gelangen. Nach erfolgreicher Rückkehr berichtete Luke von seinen Abenteuern und stößt erneut auf Ungläubigkeit.

Laura Nold las die dritte und damit letzte Geschichte, die sie „Morgens bin ich immer müde“ nannte. Diese dreht sich um einen offensichtlich verwirrten Mann, der mithilfe einiger ungewöhnlicher Rituale versucht, seinen Alltag in der modernen Welt zu meistern. Beispielsweise beim Atmen zum Takt der Ampellichter und anderen ungewöhnlichen Vorgängen, die seinen bis auf die Sekunde genau geregelten Tag gestalten. Hierbei bleibt er stets seiner Linie treu, kreuzt auch nur eine ungeplante Sache seinen Weg, so versinkt sein gesamter Plan und somit auch sein Tag komplett im Durcheinander…

Schön, dass die OVAG nun schon zum zweiten Mal die Ohmtalschule als Veranstaltungsort zur Präsentation der Siegertexte der jungen Autorinnen und Autoren gewählt hat“, freut sich Lehrerin Silke Loogen-Leifhelm, die als Bibliotheksbeauftragte die Organisation der Lesung übernommen hatte. „Zum einen erfahren unsere Schülerinnen und Schüler so ,hautnah, zu welch kreativen Ergebnissen die schulische Schreibförderung führen kann, zum anderen passt die Darbietung der drei jungen Talente in das Konzept der Leseförderung an der Ohmtalschule, welches unter anderem regelmäßige Lesungen auch von Autoren aus der Region vorsieht.“

Mit unglaublich dichten Atmosphären und Talent im Umgang mit Sprache bildeten die Nachwuchs-Autoren zwei informative, spannende und inspirierende Schulstunden für die Schülerinnen und Schüler. Diese konnten nach Abschluss der Lesung das Buch „Kleine Fibel für werdende Autoren“ mitnehmen, das ihnen hilfreiche Ratschläge auf dem Weg zu eigenen Geschichten liefert.

Weitere Informationen unter http://www.ovag-gruppe.de/og/ovag-gruppe.nsf/c/Engagement,Schule_&_Jugend,Jugend-Literaturpreis

Text: Julian Arnold (Presseteam)

Bild: Stefan Falk


„Finger weg von meiner Freundin!“

Seminar „Cool sein – Cool bleiben!“ an der OTS – Schüler üben sich in Zivilcourage

„Aber das ist doch meine Freundin!“, schallt es durch die Aula der Ohmtalschule (OTS). Offensichtlich belästigt ein Mann mit rotem Schal eine verunsicherte junge Frau in einem „Bus“. Schnell schreiten die anderen Fahrgäste ein und helfen. In lautem Geschrei endet diese Situation, der Täter lässt schließlich von seinem Opfer ab, zieht seinen Schal aus – und verwandelt sich zurück in den netten Dienstgruppenleiter der Polizei Alsfeld, Stephan Messner. Schnell räumen die Schüler ihre Stühle zurück, welche den „Bus“ gebildet haben, und huschen zurück auf ihre Plätze. So geht Zivilcourage und das ist gar nicht so schwer, das ist allen nun klar.

Erneut war Messner an der OTS zu Gast, um ehrenamtlich das Seminar „Cool sein – Cool bleiben!“ durchzuführen. Dieses wurde einst vom Präventionsrat der Stadt Frankfurt am Main ins Leben gerufen und wird seit vielen Jahren an der Schule veranstaltet, um Schüler stark zu machen im Umgang mit alltäglichen Konflikten und brenzligen Situationen. Hierbei sollen Kinder lernen, Gewaltsituationen zu erkennen und richtig mit ihnen umzugehen. Dem Nachwuchs wird gezeigt, welche Strategien Täter nutzen, um ihre Straftaten verüben zu können, zum Beispiel das sogenannte Isolieren. Zur Demonstration soll sich die Klasse aufteilen und eine ganz normale Pausensituation auf dem Schulhof nachspielen. Den roten Schal um den Hals geworfen unterhält sich Stephan Messner mal hier, mal dort, bis er sich schließlich sein „Opfer“ herausgesucht hat. Auch mit diesem beginnt er einen alltäglichen Dialog und führt es unauffällig von der Masse weg, bis es komplett ungeschützt ist und von ihm traktiert werden kann. Diese Übung ist nur eine von vielen Spielen und Lektionen. Vermischt mit eigener Erfahrung und Anekdoten lehrt der Hauptkommissar, welch’ verschiedene Strategien Täter anwenden und wie man sich davor schützen kann.

Interessiert folgen die Schüler dem Seminar, welches ab und an durch einen lustigen Spruch aufgelockert wird. Trotzdem ist die Thematik ernst. Somit klärt Messner auch über bestimmte Vorangehensweisen auf, erläutert, wie Kinder auf spezielle Situationen reagieren sollen. Zum Beispiel, dass Distanz sehr wichtig ist, vor allem wenn der Täter bewaffnet ist. „Es zumindest versuchen ist besser als gar nichts zu tun“, meint der Polizist.

An der OTS hat Messner längst einen kleinen Kultstatus erlangt und wird stets von Schülern angesprochen, welche das Seminar früher bereits besucht haben. Auch diesmal bekommt er wieder positives Feedback, bevor die Schüler mit zufriedenem Lächeln die Aula verlassen.

Text und Bild: Julian Arnold (Presseteam)


Einige Impressionen…

vom diesjährigen Kickerturnier der Klassen 9 und 10, das wie immer äußerst liebevoll und engagiert von Holger Schäddel, Jugendreferent vom evangelischen Dekanat Alsfeld, organisiert wurde.

Bilder: Julian Arnold / Salvatore Miniaci / Silvia Simon(Presseteam)


Mit viel Fleiß zum Erfolg

OTS-Schüler erreichen dank Bock-Stiftung das Cambridge Certificate

Über das „First Certificate in English (FCE) for Schools“ – kurz Cambridge Certificate – konnten sich erneut vier Schüler der Ohmtalschule (OTS) freuen. Sie bestanden die Prüfung, nachdem sie zwei Jahre lang ihre Englischkenntnisse nachmittags im Rahmen des AG-Angebots verbessert hatten. Unter Leitung der Englischlehrer Dr. Marion Komp und Jan Brosig bereiteten sich die Schüler auf die anspruchsvolle Prüfung vor. In dieser werden die Prüflinge in den Bereichen „Sprechen“, „Schreiben“ und „Lese- und Hörverständnis“ auf die Probe gestellt. Die Prüfung wird nicht in der Schule, sondern extern absolviert.

Die Monika- und Dieter-Bock-Stiftung hilft Kindern und Jugendlichen, das Cambridge Certificate zu erlangen. Auch diesmal hat die Stiftung wieder die Kosten für die speziell auf das Zertifikat zugeschnittenen Bücher übernommen und sich an den nicht unerheblichen Prüfungsgebühren beteiligt.
Die Zertifikate überreichten Jan Brosig und Schulleiter Carsten Röhrscheid. Sie gratulierten den Absolventen Daniel Heidt, Lucas Wagner, Marcel Losert und Alexander Kömpf ganz herzlich, die mit regelmäßiger Teilnahme am Kurs und viel Fleiß zum Erfolg gekommen sind.

Die OTS wird weiterhin an diesem Kursangebot festhalten und freut sich über jeden einzelnen Teilnehmer, jede bestandene Prüfung und jedes verdiente Zertifikat.
Das Cambridge Certificate verhilft bei Bewerbungen zu vielen Pluspunkten, da dieses Zertifikat in einigen Berufen vorausgesetzt wird. Dieter Bock betont die Strenge dieser Prüfung. Sie beinhaltet nämlich nicht nur einige schriftliche Tests und vorgespielte Audioaufnahmen, sondern auch Gespräche mit Menschen, deren Muttersprache Englisch ist. Somit ist dieses Sprachzertifikat eine wertvolle Ergänzung der Zeugnisnote im Fach Englisch.
Weitere Informationen unter http://www.mdbock-stiftung.de/.

Text: Samira Köhler (Presseteam)

Bild (Falk): v.l. Dieter Bock, Jan Brosig, Schulleiter Carsten Röhrscheid und Dr. Marion Komp mit den Absolventen.


Mit iPad in den Unterricht

Pilotprojekt an der Ohmtalschule / Siebtklässler arbeiten ab Sommer vor allem digital

(si). Die Vorbehalte sind bekannt: Dauernd „hängen“ Kinder und Jugendliche am Handy oder Tablet. Manch ein Schüler kann sein Smartphone kaum aus der Hand legen und verbringt einen Großteil seiner Freizeit im Internet. Und dann soll ausgerechnet diese Schüler-Generation auch noch in der Schule mit einem Tablet-Computer arbeiten?

Ja, sagt Hombergs Schulleiter Carsten Röhrscheid. „Die Diskussion ist vergleichbar mit der Diskussion um die Taschenrechner in den 80er Jahren. Damals haben viele fälschlicherweise befürchtet, Jugendliche verlernen das Rechnen. Gesellschaftlich verändert sich etwas, Kulturtechniken verändern sich. Und da kann Schule nicht außen vor bleiben.“

Deshalb wird die Ohmtalschule (OTS) mit Beginn des neuen Schuljahrs 2018/19 eine iPad-Klasse einrichten. „Wir planen ein Pilotprojekt mit einer 7. Klasse“, sagt Röhrscheid. Die OTS sei damit die zweite Schule im Vogelsberg, die dieses bundesweit nicht mehr ganz neue Neuland betritt. „An der Geschwister-Scholl-Schule in Alsfeld gibt es seit Sommer 2017 ein iPad-Klasse. Schüler, Eltern und Lehrer sind begeistert, man hat dort sehr positive Erfahrungen gemacht.“

Was aber ist eine iPad-Klasse, die es in einigen Schulen Deutschlands schon seit gut sieben Jahren gibt? Jeder Schüler dieser Klasse erhält einen Tablet-Computer, der in der Schule jederzeit und in allen Fächern eingesetzt wird. Alle Schulbücher und Lernmaterialien sind darauf zu finden, ebenso jede Menge Lernprogramme. Die Tablets sind mit den Activeboards im Klassenraum – den elektronischen Tafeln, die seit vielen Jahren in Vogelsberger Schulen im Einsatz sind und jede Menge Möglichkeiten für den Unterricht bieten – verbunden. Zudem können Schüler untereinander und mit dem Lehrer sehr leicht kommunizieren, Dateien können blitzschnell versandt und beispielsweise am Activeboard für alle sichtbar gemacht werden.

„Diese Form des Lernens bietet sehr viele Vorteile. Die Schüler arbeiten viel selbstständiger und sind viel motivierter“, so OTS-Leiter Röhrscheid. Die Angst, die Schüler würden den ganzen Tag bloß Youtube-Videos anschauen oder rein private Interessen verfolgen, sei unbegründet. „Es gibt jederzeit Kontrolle im Unterricht. Der Lehrer kann jederzeit sehen, was seine Schüler machen. Zudem können bestimmte Inhalte eingeschränkt oder gesperrt werden“, erklärt Röhrscheid. Die Befürchtung mancher Kritiker, Schüler könnten das Schreiben verlernen, hält er für unbegründet: „Wir beginnen erst mit Klasse 7. Schüler, die bis Klasse 6 motorisch gut schreiben, werden dies auch später nicht verlernen.“ Zudem mache die Schule ja auch jede Menge technikfreie Angebote. So ist etwa die Stadt- und Schulbibliothek in der OTS untergebracht, die mit ihrem breit gefächerten Angebot den Schülern täglich zur Verfügung steht. Und auch der stetige Ausbau des Ganztagsangebotes mit einer Vielzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten im musischen oder sportlichen Bereich wirke dem entgegen.

Und noch einen großen Vorteil sieht der Schulleiter in dem Pilotprojekt: Viele Schüler nutzen digitale Medien zwar täglich, richtig damit umgehen können sie aber noch lange nicht. Völlig unbedarft werden private Daten und Fotos veröffentlicht. Auch hier sieht Röhrscheid eine Chance: „Die Schüler der iPad-Klasse werden für Probleme der neuen Techniken sensibilisiert. Sie werden intensiv geschult und üben den richtigen Umgang.“ Das treibt die OTS bereits mit dem Projekt „Digitale Helden“ voran, bei dem Schüler zu Experten ausgebildet werden, die ihr Wissen zum richtigen Umgang mit persönlichen Daten im Internet, sozialen Netzwerken und bei der Prävention von Cybermobbing Jüngeren vermitteln.

Auch die Lehrer werden vor Start der iPad-Klasse in Fortbildungen geschult und die Eltern auf einem Elternabend ausführlich beraten. Schließlich sollen die Geräte von den Eltern gekauft werden, da es der Schule leider nicht möglich ist, die Tablets zur Verfügung zu stellen. Die iPads gehören somit den Jugendlichen, sie nehmen diese nach Schulschluss mit nach Hause. Apps und Lernsoftware werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Eltern, die sich gegen das Projekt entscheiden, können ihr Kind in die Parallelklasse schicken.

Der Vogelsbergkreis als Schulträger schafft die technischen Voraussetzungen, damit alles reibungslos läuft. So soll unter anderem ein Wlan-Netz installiert werden, von dem dann die ganze Schulgemeinde profitiert. Bereits heute gibt es an der OTS mehrere Computerräume, Computer-Ecken und einen Satz Laptops, die intensiv genutzt werden. „Aber vieles ist dort immer noch nicht machbar“, sagt Röhrscheid. Ganz wichtig ist ihm, dass die Schule keineswegs Werbung machen möchte für Produkte mit dem Apfel-Logo. „Das, was in der Schule umgesetzt werden soll, ist zurzeit nur mit iPads möglich, die darüber hinaus mit wenigen Clicks sehr leicht bedienbar sind. Sollten andere Hersteller irgendwann das gleiche bieten können, kann man auch darüber nachdenken“, so der OTS-Leiter.

Nachdenken wird das Kollegium auch über die Zukunft des Projekts. „Wir sammeln nun erst einmal Erfahrungen, dann wird sich zeigen, ob wir das Ganze weiter ausbauen“, sagt Röhrscheid.

Bild (Simon): Schulleiter Carsten Röhrscheid mit iPad im Gespräch mit Schülern.


Ohmtalschule zeigt starkes Spiel beim Regionalentscheid Handball

Die Handballerinnen der Ohmtalschule (OTS) spielten beim Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ in der Wettkampfklasse II der Jahrgänge 2001 bis 2004 ein gutes Turnier. In Kirchhain bot die Mannschaft aus Homberg den späteren Siegerinnen aus Lollar lange die Stirn und hatte sogar Chancen das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Einzig etwas Abschlusspech zum falschen Zeitpunkt verhinderte einen möglichen Erfolg. Im letzten Spiel ging den Mädchen aus der Ohmstadt, die von den Sportlehrern Maxilian Feyh und Jan Brosig begleitet wurden, leider etwas die Puste aus und so verloren sie gegen die Mannschaft aus Gießen am Ende deutlich.


Spiel, Spaß, Spannung

Spielefest an der Ohmtalschule: Viertklässler lernen OTS kennen

Das Trappeln von Sportschuhen, Musik und Lachen von Kindern „wehen“ den Besuchern wie Wind beim Betreten der Homberger Sporthalle entgegen. Erneut hat die Ohmtalschule (OTS) Grundschulklassen aus der Homberger Umgebung zum Spielefest eingeladen. Eine Aktion, bei der sich zukünftige Homberger Gesamtschüler mit der Umgebung der neuen Schule bekannt machen können und um die sich durch die Jahr für Jahr wiederholte Ausführung eine gewisse Tradition gebildet hat.

So versammelten sich 4. Klassen aus Homberg, Kirtorf und Gemünden, um gemeinsam mit Schülern der Gastgeberschule zu spielen und zu toben. „Den Kindern macht es sehr viel Spaß am Spielefest teilzunehmen. Sie sind mit viel Engagement bei der Sache“, sagte Katrin Schmitt, Sportlehrerin an der OTS und Leiterin des besonderen Tages.

Kurz nach der Begrüßung wurden die Kinder in verschiedene Gruppen eingeteilt, die Namen trugen wie „Habichte“, „Adler“, „Zebras“, „Elefanten“ oder „Nashörner“, damit sie ihre späteren Klassenkameraden bereits vorab kennenlernen können.

Dann ging es auch schon los! An insgesamt fünf Stationen, die Themen wie Geschicklichkeit, Balance und Sprung behandelten, konnten sich die Kinder richtig ausleben. So sah man glückliche Gesichter beim Sackhüpfen und Seilschwingen. Die Kleinen schlängelten sich unter Matten hindurch oder huschten über Barrieren, begleitet von den Schülern der 10 Ga, die als Betreuer aushalfen. Alle acht Minuten wechselten die Gruppen die Stationen, sodass jeder alles von dem gut ausgewählten Sportprogramm ausprobieren konnte. Somit war wirklich für jeden kleinen und jeden großen Schüler etwas dabei.

Bild und Text: Julian Arnold (Presseteam)

 


Mit „Wie ein Flügelschlag“ zum Erfolg

Hannah Schrader gewinnt diesjährigen Vorlesewettbewerb an der OTS

Hannah Schrader heißt die glückliche Gewinnerin des diesjährigen Vorlesewettbewerbes an der Ohmtalschule (OTS). Die Sechstklässlerin setze sich beim Schulentscheid gegen die anderen Klassensiegerinnen der Jahrgangsstufe 6 durch.
An der OTS wird der Vorlesewettbewerb jedes Jahr aufs Neue mit Freude und Spannung erwartet. Die sechsten Klassen hatten im Vorfeld jeweils eine Klassensiegerin erkoren, dann galt es, vor einer Jury, zu der auch Vorjahressieger Kilian Gaub gehörte, eine vorgegebene und eine selbst gewählte Textstelle vorzulesen. Die Teilnehmerinnen 2017 waren Aylin Bernhard aus der 6a, Emily Firnys aus der 6b, Hannah Schrader aus der 6Ga und Sarah Wiegand aus der 6Gb. Der Fremdtext stammte aus dem Buch „Der Tag, an dem ich cool wurde“ von Juma Kliebenstein. Hannah Schrader setzte sich mit einem Auszug aus „Wie ein Flügelschlag“ von Jutta Wilke gegen ihre Mitstreiterinnen durch. Ulrike Sowa, Inhaberin der Homberger Buchhandlung, hatte Buchgeschenke für alle vier Mädchen zur Verfügung gestellt.
Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels findet seit 1969 einmal jährlich an deutschen Schulen statt. Mehr als 600.000 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 beteiligen sich im Schnitt. Ziel dieser Leseförderungsaktion ist, Kinder zu ermutigen, sich mit Literatur zu beschäftigen. Im Mittelpunkt steht jedoch vor allem der Spaß am Lesen.

Text: Samira Köhler (Presseteam)

Bild (OTS): Jury und Teilnehmer des diesjährigen Vorlesewettbewerbes (von links): Schulleiter Carsten Röhrscheid, Lehrerin Katrin Gloth, Buchhänderin Ulrike Sowa, Organisatorin Silke Loogen-Leifhelm und Vorjahressieger Kilian Gaub mit Gewinnerin Hannah Schrader (vorne links) neben Sarah Wiegand sowie Emily Firnys (hinten links) und Aylin Bernhard.

 

 


Kommen, schauen, mitmachen

Ohmtalschule lädt zum Tag der offenen Tür

(si). Auch in diesem Jahr lädt die Ohmtalschule (OTS) zum Tag der offenen Tür. Am Samstag, 25. November, können sich Interessierte in der Zeit von 9.30 bis etwa 13 Uhr einen umfassenden Überblick über die Schule und ihre Angebote verschaffen und jede Menge Spaß haben.

Offiziell eröffnet wird der „Schnuppertag“ um 9.30 Uhr in der Aula von Schulleiter Carsten Röhrscheid mit einem Auftritt des neuen Schüler-Blasorchesters, das in Kooperation mit der Homberger Feuerwehr entstanden ist.

Nach der kurzen Eröffnung besteht die Möglichkeit, sich Probeunterricht in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch, Latein, Französisch, Musik und Hauswirtschaft anzuschauen.

Darüber hinaus gibt es viele Aktionen zum Mitmachen und Mitdenken. So können kleine und natürlich auch große Gäste zum Beispiel interessante Versuche in Chemie durchführen, mikroskopieren, Fischertechnik-Roboter programmieren oder sich im Mitmachlabor Physik ausprobieren. In der großen Turnhalle gibt es zahlreiche Mitmachaktionen, unter anderem Trampolinspringen, Sportparcours, Klettern oder Zielwurf und -schuss. Alle, die sich hier beteiligen möchten, sollten Turnschuhe mitbringen.

In der Stadt- und Schulbibliothek wird das aus Schülern bestehende „Bibo-Team“ auf vielfältige Weise für Kurzweil sorgen. So wird zu drei unterschiedlichen Uhrzeiten ein Lesetheater aufgeführt, es gibt Führungen durch die Bibliothek, ein „Bibo-Quiz“ und es werden gemeinsam Lesezeichen gebastelt.

Es werden zudem viele wichtige Angebote der Schule vorgestellt, darunter Schülervertretung, Streitschlichtung, Lernwerkstatt, Werkraum, schulbezogene Jugendarbeit, Beratungs- und Fördermöglichkeiten sowie die bei Schülern sehr beliebte „Halbzeit“, die jede Menge Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten während der Pausen bietet. Auch Eindrücke der Austauschfahrten nach Thouaré und Norwegen oder von Exkursionen werden präsentiert. Fotoausstellungen und eine Schulchronik runden das Angebot ab. Kollegium und Schulleitung beantworten Fragen rund um die Schule, Schullaufbahnen und Unterrichtsangebote.

Und weil das alles ziemlich hungrig und durstig macht, werden an vielen Verkaufsständen Erfrischungen angeboten. In der neuen Schulmensa, die gerade erst für 430.000 Euro modernisiert wurde, werden deftige und süße Speisen gereicht.

Für die Besucher des Tages der offenen Tür liegt ein Übersichtsplan aus, auf dem sich alle Angebote, Räume und Uhrzeit finden.


Ohmtalschule siegt beim Kreisentscheid Handball

Die Handballerinnen der Ohmtalschule (OTS) sicherten sich beim Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ den Sieg in der Wettkampfklasse II der Jahrgänge 2001 bis 2004. In Lauterbach siegten die konzentriert auftretenden Mädchen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gegen die Alexander-von-Humboldt-Schule aus Lauterbach. Im Regionalentscheid im nächsten Jahr werden die erfolgreichen Handballerinnen der OTS dann den Vogelsbergkreis vertreten und weiter auf Punktejagd gegen andere Schulen aus den Regionen Gießen, Marburg und Lahn-Dill gehen.

Foto (privat): Die Mädchenmannschaft der OTS mit Betreuer Maximilian Feyh.