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Elternspende läuft an

Der Förderverein der Ohmtalschule ruft in dieser Woche zur Elternspende auf. Sie ist ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung der Schule.

Schule gestalten

Die Mittel des Schulträgers und des Land Hessen helfen nur begrenzt. Um Unterricht noch lebendiger, anregender, interessanter und vielschichtiger zu machen, die Pausenbereiche und die Angebote der Bibliothek noch attraktiver zu gestalten braucht es den Förderverein. Ohne die Spende der Eltern gäbe es keine Lernwerkstatt, in der Küche keine Kochtöpfe, im Kunstbereich keine Staffeleien, im Werkraum keine neue Biege- & Abkantbank, im Nawi-Unterricht weniger Versuchsmaterialien für Schülerhände, in der Halbzeit weniger Spiele, im Technik-Unterricht keinen 3-D-Drucker oder Roboter, keine Kletterwand und auch keinen Basketballkorb und in der Bibliothek viel weniger Sachbücher und Fördermaterialien, der Förderverein bezuschusst den Schülertransport zu Bildungsmessen, kulturellen Veranstaltungen oder Freizeiten.

Wozu noch eine Elternspende, wenn es einen Förderverein gibt

Der Förderverein hat mittlerweile mehr als 135 Mitglieder, die als Jahresbeitrag ca. 2700 € aufbringen. Dieses Geld reicht trotzdem nicht für die notwendigen Anschaffungen und Zuschüsse, daher gibt es die Elternspende weiterhin in jedem Jahr. Es ergeht an die Eltern die Bitte, den FÖV mit Ihrer Elternspende und/oder Mitgliedsbeitrag zu unterstützen. Spende und Beitrag können Sie steuermildernd geltend machen.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen Flyer. Dort wird beschrieben, wie Eltern spenden können:

Auswertung

Der Vorstand des Förderverein trifft sich zu Beginn des Monats Mai und wertet die Elternspende aus. Lehrkräfte werden dabei nicht anwesend sein. Spendenbescheinigungen werden Ende Mai bei einem Spendenbetrag von mindestens 20 € ausgestellt und per Ranzenpost zugestellt.


Fördernd tätig zum Wohle der Ohmtalschule

(DRL). Der Förderverein der Ohmtalschule hielt unter der Leitung der Vorsitzenden Frau Wilde in der 25. Jahreshauptversammlung der Vereinsgeschichte Rückschau auf das vergangene Rechnungsjahr 2018.

25 Jahre Förderverein

Der Schulleiter Carsten Röhrscheid hob die Bedeutung des Fördervereins hervor und bedankte sich für die geleistete Arbeit und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Der Förderverein verwaltet bereits seit 25 Jahren treuhänderisch Elternspenden und Spenden von Privatpersonen oder Betrieben, die an die Schulgemeinde gerichtet sind. Ohne den Förderverein mit seinen über 130 Mitgliedern könnten zahlreiche Projekte an der Ohmtalschule nicht durchgeführt werden.

Förderprojekte

“Im Jahr 2019 verzeichnete der Verein Gesamteinnahmen in Höhe von 27.587,35 €, davon schlug der Sponsorenlauf der SV mit 8.195,80 € zu buche. Gesamtausgaben in Höhe von 20718,32 € konnten getätigt werden. “, so die Rechnerin Henriette Pfeffer.

Von den Gesamtausgaben wurden zweckgebunden für Kopien und Papier rund 5300 € verausgabt. Ferner tätigte man zahlreiche Anschaffungen. Die Ausstattung der gemeinsamen Stadt- und Schulbibliothek konnte mit Hilfe einer Bezuschussung von 1500 € erweitert werden, mehr als 2800 € gab man für mobile Sitzgelegenheiten im Aulabereich aus, die sich die Schülervertretung im Rahmen des 25-jährigen Bestehens des Fördervereins gewünscht hatte. Das zwei Jahre andauernde Schülerprojekt „Wildkräuterbuch“ unter der Leitung von Frau Seim konnte erfolgreich beendet werden. Stolz präsentierte die Gruppe das Buch in der Jahresmitte. Hier hat der Förderverein Einnahmen und Ausgaben von jeweils über 9000 € verbucht.

Ein Schülerexperimentierkasten „Biobrennstoffe“ für den Fachbereich Chemie mit entsprechender Literatur konnte angeschafft werden, an einer Theater-Aktion der ev. schulbezogenen Jugendarbeit beteiligten wir uns, ebenso wie an der Anschaffung eines 3-D-Druckers für die Technik. Im Rahmen des Sozialpraktikums wurde von drei Schülerinnen eine große Uhr für die Pausenhalle gebaut, deren Einzelteile der Förderverein bezahlt hat. Der Zuschuss für die Musicalfahrt der Abschlussklassen wurde erhöht. Darüber hinaus unterstützte man zahlreiche kleine Projekte aus dem Schulalltag.


Entlastung des Vorstandes

Die versammelten Mitglieder entlasteten den Vorstand  einstimmig, denn der Rechnerin bestätigten die Kassenprüfer eine tadellose Kassenführung.

Neuwahlen

Bei den Wahlen zum Vorstand konnten alle Positionen besetzt werden. Erfreulich ist, dass man Frau Heike Schmied als neue 2. Vorsitzende gewinnen konnte, die Erfahrungen aus der jahrelangen Vorstandsarbeit im Förderverein der Grundschule mitbringt. Sie löst Herrn Diening ab, der Gründungsmitglied des Vereins ist und nun den jüngeren Mitgliedern den Weg in die Verantwortung öffnet. Vielen Dank für die zuverlässige und vertrauensvolle Zusammenarbeit!

Ferner wurden im Amt bestätigt: Frau Wilde als 1. Vorsitzende, Frau Pfeffer als Rechnerin, Herr Drößler als Schriftführer sowie Frau Fuchs, Frau Wentzel und Herr Koch als Beisitzer/innen.

Förderverein hält Aussicht auf 2019

Im Jahr 2018 verzichtete der Förderverein auf die Elternspende zugunsten eines Sponsorenlaufs der Schülervertretung. Dieser brachte über 8.000 € ein, die vom Förderverein zu treuen Händen verwaltet werden. Nach Zustimmung der SV konnten Spielgeräte im Wert von über 3000 € angeschafft werden. Die Vorbereitungen für den Aufbau der Geräte ist im Gange. Defekte Sitzgelegenheiten im Aussenbereich können ersetzt werden.

Die Schüler aus dem Wahlpflichtunterricht der 10. Realschulklassen bauen selbst einen Tischkicker. Eigene Spielfiguren wurden am Computer konstruiert und am 3-D-Drucker ausgedruckt. Nun muss noch der Korpus gebaut werden. Für dieses Projekt werden ca. 350 € benötigt.

Der Innenhof am Fischteich wird von Sozialpraktikanten neu gestaltet. Ein Gerätehäuschen wird wieder aufgebaut und Gabionen sollen zu Sitzgelegenheiten ergänzt werden. Dafür werden ca. 200 € benötigt.

Die Elternspende wird in diesem Jahr fortgesetzt und beginnt noch vor den Osterferien.

Gestalten Sie Schule mit!

Sie haben Ideen, wie man die Schule besser, gemütlicher, moderner oder … machen kann? Schreiben Sie uns an „foerderverein.ohmtalschule@schule-homberg.de“. Wir freuen uns über Anregungen aus der Schulgemeinde, diskutieren diese und versuchen sie umzusetzen.

Foto der Vorstandsmitglieder (S. Simon): von links: M. Wentzel, N. Wilde, P. Drößler, H. Pfeffer, H. Schmied



Mitteilung der Cafeteria

Der Kioskbetrieb in der Cafeteria wurde neu organisiert. Ab 1. April wird der Kiosk in Kooperation mit der Homberger Bäckerei Wolf betrieben.

In diesem Zusammenhang ändern sich die Öffnungszeiten des Cafeteriabetriebs. Diese sind der Infotafel in der Cafeteria zu entnehmen.

Auch ändern sich die Gestaltung der Mittagspause, die Speisenauswahl und das Bestellsystem. Nähere Informationen dazu gibt es nach den Osterferien.


Gekurbelt, was das Zeug hält


Tischkicker-Turnier an der Ohmtalschule – 10G-Schüler erhalten begehrte Trophäe

Das Krachen der Spielbälle in die Tore der Tischkicker, Lachen von Schülerinnen und Schülern und der Duft von frischen Leckereien – all das bestimmte das Tischkicker-Turnier 2019 in der Aula der Ohmtalschule (OTS). In den Pausen ein beliebtes Freizeitvergnügen, ziehen die Tischfußbälle an diesem Tag jegliche Aufmerksamkeit auf sich mit der Frage, wer dieses Jahr die begehrte Trophäe in die Höhe recken kann. Die Schülervertretung der OTS hatte mit der Schulsozialarbeit die Veranstaltung organisiert.

Dazu stellte jede Klasse der 9. und 10. Jahrgangsstufe sowie Klassen der Pestalozzischule jeweils Teams auf, bestehend aus je zwei Schülern. An den Kurbeln wurde dann in einer Gruppenphase, die je aus drei Teams bestand, ausgespielt, wer in die begehrten K.O.-Phasen einziehen kann. Schon zu diesem Zeitpunkt zeichneten sich klare Favoriten ab, bei denen beispielsweise die erste Mannschaft der 10Rb gegen die 7. Klasse der Pestalozzischule mit einem satten 10:0 gewinnen konnte, wie auch ihr Gruppenkonkurrent der 10G, der ebenfalls einen klaren Sieg erringen konnte.

Währenddessen wurden von den übrigen Schülern zahlreiche Leckereien angeboten und verkauft. Gebäck, Schokolade, Crêpes und Getränke soweit das Auge reichte. Ein Paradies für waschechte Naschkatzen. So hatte jede Klasse ihr eigenes Angebot, welches sie sich vorher bei einer SV-Stunde ausgedacht hatte. Dabei wurden keine Kosten und Mühen gescheut und die Schülerinnen und Schüler legten sich voll ins Zeug.

Im späteren Turnierverlauf flogen hoch gehandelte Titelkandidaten gegen die beiden späteren Finalisten mit gerade mal einem Tor Unterschied aus dem Wettbewerb. So kam es in der Konstellation zu einer Premiere an der Ohmtalschule. Im Endspiel um den begehrten Pokal trafen die erste und die zweite Mannschaft der 10G aufeinander. Dank des Technikteams bestehend aus Max Kube und Manuel Schneider aus der Klasse 10 Ra wurde die Partie sogar per Live-Übertragung auf eine große Leinwand übertragen. Passend dazu sorgten die neue „UBUS“-Kraft der OTS (UBUS steht für „Unterrichtsbegleitende Unterstützung durch sozialpädagogische Fachkraft“) Stefanie Walter und Holger Schäddel von der evangelischen schulbezogenen Jugendarbeit, die das Turnier sehr engagiert und liebevoll organisiert hatten, als Kommentatoren für die perfekte Sport- und Wettkampf-Atmosphäre.

Nach einer spannenden Partie konnte sich die erste Mannschaft der 10G im sogenannten „Gymnasial-Derby“ gegen ihre Klassenkameraden durchsetzen. Mit großem Stolz und einer klar abzulesenden Freude in ihrer Mimik nahmen Jakob und Janik die glänzende Trophäe entgegen. Die Sieger eines ebenfalls von der Schülervertretung (SV) veranstalteten Kostümwettbewerbs bekamen einen Gutschein für den Musikdienst Spotify überreicht. Ein insgesamt gelungener Tag für die Schüler der Ohmtalschule und für die beiden Gewinner ein Sieg, an den sie sich mit Sicherheit noch lange erinnern werden.

Text: Julian Arnold (Presse AG)
Bilder: Silvia Simon


Förderverein lädt zur Jahreshauptversammlung

Der Förderverein der Ohmtalschule lädt alle Mitglieder ganz herzlich zur Jahreshauptversammlung 2019 am Donnerstag, den 21. März um 19 Uhr in die Cafeteria der Ohmtalschule ein.

 Tagesordnung

  1. Begrüßung und Eröffnung durch die Vorsitzende Frau Wilde
  2. Tätigkeitsbericht
  3. Kassenbericht durch die Rechnerin Frau Pfeffer
  4. Bericht der Kassenprüfer
  5. Aussprache über die Berichte
  6. Entlastung des Vorstandes
  7. Neuwahl Kassenprüfer
  8. Neuwahlen des Vorstandes: Vorsitzende/r , Stellvertretender Vorsitz, Kassenwart/in,Schriftführer/in und drei Beisitzende
  9. Verschiedenes

Die meisten Mitglieder des Vorstandes haben ihre Bereitschaft signalisiert, nochmals für eine weitere Wahlperiode zur Verfügung zu stehen.

Der Vorstand freut sich, Sie zur Jahreshauptversammlung begrüßen zu dürfen. Erfrischende Getränke und ein kleiner Imbiss werden gereicht.

 

Für den Vorstand

Natasha Wilde

Besuch am „Ort des Todes“

Abschlussklassen der OTS besichtigen Gedenkstätte Buchenwald

Gute Laune und Gelächter herrschten noch im Reisebus. Hier wurde dem Klassenkameraden ein amüsantes Video auf dem Smartphone gezeigt und dort wurden süße Naschereien herumgereicht. Eine gute Stimmung zeichnete den bisherigen Tagesverlauf der Klassen 10 Ga, 10 Rb, 10 Ra und 9H der Ohmtalschule aus. Doch diese wurde durch die Worte von Lehrer Herbert Kress, dass links der Ettersberg samt Holocaust-Denkmal zu sehen ist, in eine bedrückende Stille überführt. Am Ziel ihrer Reise angekommen erwartete die Schüler ein Anblick, den sie so rasch nicht wieder vergessen: Die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Buchenwald.

Der zynische Spruch „Jedem das Seine“ steht am Tor, das den Zugang zu einem Ort gewährt, der für viele tausende von Menschen einen qualvollen Tod bedeutete. Ein Spruch, welcher im eigentlichen Sinne recht wenig Spielraum für Interpretationen bietet. Für die Nationalsozialisten barg er jedoch allem Anschein nach ein perverses, halluziniertes Recht, jedes Individuum, das nicht Teil ihres Weltbildes ist, restlos auszulöschen. Zwar fehlen die Baracken, in denen die Häftlinge aufs Menschenunwürdigste zusammengepfercht wurden heute, jedoch zerrte dies nicht an dem Bild des Schreckens, das den Besuchern vermittelt wurde. Andere wichtige Lagerteile hingegen, wie zum Beispiel das Krematorium oder Teile des Zoos blieben original erhalten. Letzterer war ein beliebtes Freizeitvergnügen für den Lagerkommandanten Karl Otto Koch, seine Kinder und Gattin Ilse Koch, welche als „Hexe von Buchenwald“ in die Geschichte einging.

Die OTS-Schüler auf dem Weg zum Krematorium der Gedenkstätte Buchenwald.

Ein paar Meter links hinterm Eingang befindet sich eine Trauertafel aus Edelstahl: das „Denkmal an ein Denkmal“, welches von Horst Hoheisel und Andreas Knitz errichtet wurde. Auf ihr wurden sämtliche Nationalitäten und Volksgruppen eingraviert, denen die ungefähr 56.000 Todesopfer angehörten. Aus Angst jedoch, dass eine Nationalität vergessen werden könnte, wurde noch ein bestimmtes Element in die Tafel eingebaut. Die Stadtwerke Weimar beheizen die Tafel auf exakt 37 Grad – die Körperwärme eines Menschen, die uns allen gemeinsam ist. Ein Andenken der besonderen Art, das den gleichen Wert eines jeden symbolisiert.

An den ehemaligen Unterkünften der Lagerführung vorbei, verabschiedeten sich die Schüler von einem Ort, der von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem Besuch als „Ort des Todes“ bezeichnet wurde. Nach einer sehr informativen Filmvorführung samt Rundgang setzten einige Schüler ihre bedrückte und nachdenkliche Miene eine Zeit lang nicht mehr ab.

Buchenwald ist, wie alle anderen Konzentrationslager auch, mehr als eine historische Gedenkstätte. Es ist ein Mahnmal der Schande. Ein Zeugnis der Verbrechen der deutschen Geschichte und des tiefsten Abgrunds der menschlichen Seele. Es soll als Beispiel dienen, für Generationen, die weder vergessen noch verzeihen können und sollten, dass sich eine derartige Tragödie abspielte.

Text: Julian Arnold (Presse AG)

Bilder: Julian Arnold, Emma Puley

Sehr gute Leistungen gezeigt

Schüler der zehnten Realschulklassen legen Präsentationsprüfungen ab

(si). Was können Feuerwehren gegen Mitgliederschwund tun? Was ist ein Schwarzes Loch? Welche Auswirkungen hat der Treibhauseffekt auf unser Klima? Und brauchen wir heute tatsächlich noch Feminismus? Spannenden Fragen wie diesen gingen die Schüler der 10. Realschulklassen der Ohmtalschule in ihrer Präsentationsprüfung nach. Wochenlang hatten sie sich auf ihre mündliche Abschlussprüfung vorbereitet, um dann in einem Kurzvortrag zu zeigen, wie gut sie sich in ihr Thema eingearbeitet haben. Dabei wurden unter anderem die Themen Schattenkaiser Wilhelm II, Vereinshistorie von Eintracht Frankfurt, Die Rolle des Osmanischen Reichs im Ersten Werltkrieg, Kinderarmut in Deutschland, Der Sozialstaat, Delfintherapie, Industrie 4.0 und Psychische Erkrankungen in der Kunst vorgestellt. Am Ende gab es für viele Schüler aus 10 Ra und 10 Rb die Traumnote „sehr gut“: Manuel Schneider, Lorena Kraft, Max Kube, Luana Bonu, Johanna Schneider, Alicia Garncarz, Kaan Ay, Anna-Lena Schneider, Julian Arnold, Lukas Müller, Julian Henkelmann, Noah Weber, Daniela Maininger, Selina Kusch, Tilman Pott und Mischa Simonides.

 

Gänsehaut-Momente beim„Feier-Abend“

25-jähriges Bestehen der Stadt- und Schulbibliothek – Texte, Musik und Theater

Gänsehaut-Musik, stimmungsvolle Klavierstücke und immer wieder Texte – und was für welche! Mit einem umfangreichen und sehr gelungenen Bühnenprogramm wurde an der Ohmtalschule (OTS) das 25-jährige Bestehen der Stadt- und Schulbibliothek gefeiert. In der Aula kamen zahlreiche Gäste zusammen, darunter Eltern, Schüler, Lehrer und ehemalige Kollegen, Freunde und Nutzer der Bibliothek, Vertreter des Magistrates und der Stadt sowie natürlich jede Menge Autoren.

„Der Hauptdarsteller heute Abend ist das Buch“, betonte jedoch Schulleiter Carsten Röhrscheid und bescheinigte dem Hauptdarsteller trotz aller Unkenrufe eine Zukunft. „Ein Buch ist etwas ganz Besonderes, das kann ich in die Hand nehmen und anfassen, deswegen können E-Books es nicht ersetzen.“ Röhrscheid betonte, wie froh er sei, dass die Bibliothek an der Schule angesiedelt sei. „So können Kinder und Jugendliche für Bücher begeistert werden.“

Die Zahlen sprechen für sich: 19.000 Medien sind in der Stadt- und Schulbibliothek (in der OTS liebevoll „Bibo“ genannt) verfügbar, davon 18.000 Bücher. Fast 500 jugendliche Leser sind im System, über 800 Nutzer gibt es insgesamt. Jüngst wurden rund 7.000 Entleihen im Jahr gezählt. Den Hauptanteil der Einrichtung trägt die Stadt Homberg.

Nach so viele Zahlen und Fakten wurde es auf der Bühne bunt. Das Jugendblasorchester der Freiwilligen Feuerwehr demonstrierte eindrucksvoll, was die Kinder in kürzester Zeit gelernt haben. Die „Töffels“, der Mädchenchor der Klasse 8 G, sorgte mit professionellem Gesang für Gänsehaut bei den Zuhörern. Die ehemaligen Schüler Yannis Schlosser (Klavier) und Stella Jantosca (Poetry Slam) zogen ihr Publikum ebenfalls in den Bann. Und das „Bibo-Team“ unter Leitung von Lehrerin Silke Loogen-Leifhelm, die den „Feier-Abend“ sehr engagiert organisiert hatte, zeigte ein Erzähltheater.

Und dann erst die Texte! Die „Schreib-Gang“, bestehend aus Teilnehmern der schulischen AG „Kreatives Schreiben“ unter Leitung von Karin Fei präsentierte äußerst unterhaltsame Schicksale einer henkellose Tasse, frei nach einer Kurzgeschichte von Heinrich Böll. Die Homberger Nachwuchsautorin Jennifer Roos, die bereits zu Kindergartenzeiten Stammleserin der Bibo war und bereits während ihrer Zeit als OTS-Schülerin für ihre Texte ausgezeichnet wurde, las einen faszinierenden Text über die Wahrnehmung des eigenen Ichs.

Angesichts dieser geballten Häufung junger Talente zeigte sich denn auch die bekannte Schriftstellerin und Drehbuchautorin Astrid Ruppert sehr beeindruckt. „Bibliotheken sind magische Orte und wichtig für die Perönlichkeitsentwicklung“, mahnte Ruppert. Getreu dem Frank-Zappa-Zitat auf ihrer Homepage „A mind is like a parachute. It does not work, if it is not open.“

„Bücher haben Kraft. Bücher haben Macht. Und es ist toll, dass wir sie haben“, gab die Autorin ihren Zuhörern, die in der Pause bei Sekt und leckeren Häppchen aus Schulküche interessante Gespräche geführt hatten, mit auf den Weg, bevor sie eine Stelle aus ihrem bekannten Werk „Obendrüber, da schneit es“ las und der Bibo einige Bücher als Geschenk überließ.

Text: S. Simon

Bilder: S. Falk

Fördervereine unterstützen Stadt- & Schulbibliothek

Anlässlich der Jubiläumsfeier zum 25jährigen Bestehen der Stadt- und Schulbibliothek haben die Fördervereine der Grundschule und der Ohmtalschule jeweils eine Spende überreicht.

Mit der Spendenübergabe an den Schulleiter der Ohmtalschule Herrn Röhrscheid unterstreichen die Fördervereine die Wichtigkeit der Bibliothek für die  Schülerinnen und Schüler der Homberger Schulen als auch für die Homberger Bevölkerung.

In mehreren Projekten arbeiten die Bibliothek und die Schulen zusammen, so z.B. beim Lesepatenprojekt oder beim Kennenlernen der Bibliothek. Darüber hinaus zeigen zahlreiche Schülerinnen und Schüler Interesse an den Tätigkeiten in einer Bibliothek und engagieren sich im Rahmen des Sozialprabtikums in Klasse 9. Die Bibliothek ist ein Ort der Begegnung, hier kann man in den Pausen lesen, schmöckern oder auch ruhige Brettspiele spielen.

Der Förderverein der Ohmtalsschule engagiert sich seit seiner Gründung in 1993 für die finanzielle Ausstattung der gemeinsamen Stadt- und Schulbibliothek. In den vergangenen Jahren wurden jährlich 1500 € an die Kreiskasse überwiesen. Dadurch wird sichergestellt, dass sich das Land Hessen und der Vogelsbergkreis auch finanziell an der Ausstattung der Bibliothek beteiligen.

(Bild Fr. Simon: v. l. Frau Schmied (Förderverein der Grundschule Homberg), Herr Röhrscheid (Schulleiter der Ohmtalschule), Herr Diening und Frau Wilde (beide Förderverein der Ohmtalschule))

Cambridge-Zertikate überreicht

OTS-Schüler absolvieren Kurs und Prüfung mit Hilfe der Bock-Stiftung

Die Ohmtalschule (OTS) bietet reichlich Möglichkeiten für Schüler, Interessen und Fähigkeiten voll und ganz auszuleben. Sei es im Sport, in den Naturwissenschaften oder beim Kochen. Jedoch wird auch Englisch nicht vernachlässigt. Das Cambridge Certificate ist dabei ein großer Name. In diesem Kurs lernen Schüler mit besonders guten Fähigkeiten in der englischen Sprache zwei Jahre lang, um dann nach Abschluss einer Prüfung ein Zertifikat zu erhalten, das weltweit ein hohes Ansehen genießt.

Auch in diesem Jahr wurden die Absolventen an der OTS mit einer Urkunde für ihre besonderen Leistungen geehrt. Alina Feldbusch, Sebastian Scholz und Lukas Städtler empfingen ihre Urkunden. Pauline Plitzko, die vierte Absolventin, konnte leider nicht persönlich anwesend sein.

Die Monika- und Dieter-Bock-Stiftung hilft Kindern und Jugendlichen, das Cambridge Certificate zu erlangen. Auch diesmal hat die Stiftung wieder die Kosten für die auf das Zertifikat zugeschnittenen Bücher übernommen und sich an den Prüfungsgebühren beteiligt. Die OTS wird auch künftig an diesem Kursangebot festhalten. Denn das Cambridge Certificate verhilft bei Bewerbungen zu vielen Pluspunkten, in einigen Berufen wird es vorausgesetzt. Somit ist dieses Sprachzertifikat eine wertvolle Ergänzung der Zeugnisnote im Fach Englisch.
Weitere Informationen unter http://www.mdbock-stiftung.de/.

Text: Julian Arnold (Presse AG)

Bild (Simon): Schulleiter Carsten Röhrscheid mit den Schülern Alina Feldbusch, Sebastian Scholz, Lukas Städtler sowie den Englischlehrern Dr. Marion Komp und Jan Brosig (von rechts).