Alle Beiträge von Silvia Simon

Cambridge-Zertikate überreicht

OTS-Schüler absolvieren Kurs und Prüfung mit Hilfe der Bock-Stiftung

Die Ohmtalschule (OTS) bietet reichlich Möglichkeiten für Schüler, Interessen und Fähigkeiten voll und ganz auszuleben. Sei es im Sport, in den Naturwissenschaften oder beim Kochen. Jedoch wird auch Englisch nicht vernachlässigt. Das Cambridge Certificate ist dabei ein großer Name. In diesem Kurs lernen Schüler mit besonders guten Fähigkeiten in der englischen Sprache zwei Jahre lang, um dann nach Abschluss einer Prüfung ein Zertifikat zu erhalten, das weltweit ein hohes Ansehen genießt.

Auch in diesem Jahr wurden die Absolventen an der OTS mit einer Urkunde für ihre besonderen Leistungen geehrt. Alina Feldbusch, Sebastian Scholz und Lukas Städtler empfingen ihre Urkunden. Pauline Plitzko, die vierte Absolventin, konnte leider nicht persönlich anwesend sein.

Die Monika- und Dieter-Bock-Stiftung hilft Kindern und Jugendlichen, das Cambridge Certificate zu erlangen. Auch diesmal hat die Stiftung wieder die Kosten für die auf das Zertifikat zugeschnittenen Bücher übernommen und sich an den Prüfungsgebühren beteiligt. Die OTS wird auch künftig an diesem Kursangebot festhalten. Denn das Cambridge Certificate verhilft bei Bewerbungen zu vielen Pluspunkten, in einigen Berufen wird es vorausgesetzt. Somit ist dieses Sprachzertifikat eine wertvolle Ergänzung der Zeugnisnote im Fach Englisch.
Weitere Informationen unter http://www.mdbock-stiftung.de/.

Text: Julian Arnold (Presse AG)

Bild (Simon): Schulleiter Carsten Röhrscheid mit den Schülern Alina Feldbusch, Sebastian Scholz, Lukas Städtler sowie den Englischlehrern Dr. Marion Komp und Jan Brosig (von rechts).


Tests zum Thema Liebe

Vorlesewettbewerb an der Ohmtalschule – Tarik Aslan gewinnt

Getuschel und Getrappel ist in der Aula der Ohmtalschule zu hören. Gespannt sammeln sich die Kinder der 6. Klassen, um sich gemeinsam am diesjährigen Vorlesewettbewerb zu erfreuen. Ein Ereignis, das jedes Jahr an der OTS stattfindet und bei dem sich vier Schüler aus vier Klassen mit ihren Lesekünsten messen.

In der ersten Runde lesen die Teilnehmer Lilja Kebernick, Anastasia Drombinska, Jonas Stark und Tarik Aslan jeweils einen Ausschnitt eines Buches, das sie sich selbst aussuchen durften. Danach widmen sie sich einem Auszug aus einem ihnen bis dahin unbekannten Buch. Anschließend bewertet eine Jury – bestehend aus der Vorjahressiegerin Hannah Schrader, der Inhaberin der Buchhandlung Ulrike Sowa, den Lehrerinnen Silke Loogen-Leifhelm und Katrin Gloth sowie Schulleiter Carsten Röhrscheid – die Leistungen der Schüler und ermittelt einen Sieger.

Mittels Auslosung wird der erste Leser festgestellt. Lilja Kebernick setzt sich vor ihre Mitschüler und liest aus ihrem ausgewählten Buch „Harmony“ vor, indem sich eine extreme Bindung zwischen dem Pferd Harmony und einem Mädchen namens Jenny aufbaut. Nachdem Harmony verkauft wurde, erhält Jenny einen Brief einer unbekannten Person, die sich als die Käuferin herausstellt und die die Bindung der beiden nicht zerstören will. Im Anschluss gelingt es Jenny, ihr Pferd wieder zurückzukaufen.

Der nächste Leser ist Jonas Stark, der mit einem Buch namens „Fahrerflucht“ überrascht. In seiner etwas untypischen Geschichte geht es um einen Jungen namens Mike, der von einem Unbekannten angefahren wurde. Nun versuchen er und seine Freunde den Übeltäter zu schnappen, wobei der Kreis der möglichen Gauner immer kleiner und vor allem vertrauter wird. Auch Jonas kann mit einer guten Leistung beeindrucken.

Als Dritter betritt Tarik Aslan das Podium. Erneut werden die Zuhörer überrascht. Mit seiner Geschichte, die den Namen „Ein schlimmes Ende“ hat, erzählt er vom Leben des Jungen Eddie, dessen Eltern geisteskrank sind, weswegen er in ein Waisenhaus muss. Im Laufe der Geschichte schließen sich Eddies Eltern in ihrem Haus ein, das in Flammen steht. Schließlich gelingt es doch, sie aus dieser gefährlichen Lage zu befreien.

Nun ist die letzte Vorleserin an der Reihe. Mit „Wolke 7 ist auch nur Nebel“ präsentiert Anastasia Drombinska eine sehr humorvolle Geschichte, in die sich ihre Zuhörer gut hineinversetzen können. Die Geschichte dreht sich um die beiden Freundinnen Lena und Boja, die beide jeweils unterschiedliche Meinungen zum Thema Liebe haben. Das verleitet ein paar Wissenschaftler und Professoren dazu, an den beiden ein paar Tests durchzuführen, um zu gucken, wer Recht hat.

Als die vier Kandidaten ihre Lesungen vollendet haben, kommt die größte Herausforderung auf sie zu. Nach einer kurzen Einführung von Silke Loogen-Leifhelm haben sie jeweils zweieinhalb Minuten Zeit, aus dem Buch „Die Nacht, in der ich super cool wurde“ zu lesen. Darin dreht sich alles um die zwei Außenseiter Martin und Karli, die alles daran setzen cool zu werden und dabei von einer schrägen Situation in die nächste stolpern.

Nach vier tollen Leistungen der Teilnehmer berät sich die Jury und muss nun entscheiden, wer von den zweifelsohne sehr guten Vorlesern denn Sieger des Wettbewerbs ist. Knapp ist das Ergebnis allemal, doch am Ende kann sich Tarik Aslan durchsetzen und wird zum Gewinner des Lesewettbewerbs 2018 gekürt. Doch in Anbetracht der tollen, spannenden und auch lustigen Veranstaltung war dies nur auf dem Papier der Fall, denn jeder wusste, dass aufgrund der herausragenden Leistungen alle vier Teilnehmer Sieger waren.

Text und Bilder: Julian Arnold (Presse AG)

Unser Bild zeigt Buchhandlungsinhaberin Ulrike Sowa, Schulleiter Carsten Röhrscheid und die Lehrer Silke Loogen-Leifhelm, Katrin Gloth und Jörg Leifhelm mit den vier „Vorlesern“ Lilja Kebernick, Anastasia Drombinska, Jonas Stark und Tarik Aslan sowie der Vorjahressiegerin Hannah Schrader.


Mit viel Spaß durch den Dschungel

Grundschüler lernen Ohmtalschule beim Spielefest kennen

Gespannt und voller Vorfreude laufen die Kinder aus den Umkleideräumen der Homberger Turnhalle und versammeln sich, um den Worten von Katrin Schmitt zu lauschen. So sitzen sie dort, Reihe in Reihe, und eingeteilt in Gruppen und richteten ihre Aufmerksamkeit ganz der Begrüßung der Sportlehrerin der OTS. Nachdem den Kleinen, die jeweils aus den Grundschulen in Kirchhain, Gemünden und Homberg stammen, in die fünf Stationen eingewiesen sind, die sie gleich bewältigen werden, kann das Spielefest der Ohmtalschule 2018 auch schon losgehen!

Neben Schwingen, Springen, Klettern und Krabbeln gab es alles, was das Sportlerherz begehrt. Auch etwas ausgefallene Aufgaben wie Sackhüpfen waren dabei. Voller Enthusiasmus gingen die Grundschüler die Aktivitäten an, die zusammen einen Dschungel imitieren sollten. So tollten die Kinder nach Lust und Laune herum und eine spaßige Atmosphäre verbreitete sich in der Halle.

Jedoch war an diesem Vormittag nicht nur Schwitzen, sondern auch Denken angesagt. In kniffligen Such- und Ratespielen lernten die zukünftigen Ohmtalschüler die Schule und die Menschen, die diese so einzigartig machen, kennen. Mit fordernden, aber auch spaßigen Aufgaben wie beispielsweise „An welchen Tagen hat die Bibliothek während der Schulzeit geöffnet?“ oder auch „Wie heißt der aktuelle Schulsprecher?“ liefen sie kreuz und quer durch das Gebäude und lernten somit immer neu dazu. „Beim Spielefest steht die Freude an der Bewegung im Vordergrund, dafür durchlaufen die Kinder einen Dschungel in der Sporthalle, bei dem aber auch jede Menge Mut gefragt ist. Alle Beteiligten sind sichtlich motiviert und mit viel Spaß an den Stationen“, sagte Katrin Schmitt, der an der OTS den Fachbereich Sport leitet und das Fest gemeinsam mit ihren Kollegen einmal mehr sehr engagiert vorbereitet hatte.

All diese Vorbereitungen liefen zu einem spannenden, informativen und spaßigen Tag zusammen. „Die Schule stellt sich den zukünftigen Schülern vor“, meinte der stellvertretende Schulleiter Ulrich Henning mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen.

Nach diesem Tag können die Kleinen durchaus mit Freude in die Zukunft an unserer Ohmtalschule blicken.

Text und Bilder: Julian Arnold (Presse AG)


Roboter, Bienen und Cambridge

Tag der offenen Tür an der Ohmtalschule: Vielfältige Angebote vorgestellt

„Alle Jahre wieder“ heißt es nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern auch in Bezug auf den Tag der offenen Tür an der Ohmtalschule (OTS). Auch in diesem Jahr zeigten Schüler und Lehrer die Schule wieder von ihrer bestmöglichen Seite. Gleich beim Eintreten in das Schulgebäude konnte man schon die festliche Atmosphäre spüren. Begrüßt wurden die Gäste von einem netten „Empfangskomitee“ bestehend aus süßer Zuckerwatte, Waffeln und leckerem Kuchen, den die Schülervertretung gebacken hatte. Von Schokokuchen bis zu Obstgebäck gab es alles, was das Herz einer echten Naschkatze begehrt.

Jedoch wurde die Schule nicht nur von ihrer kulinarischen Seite gezeigt, sondern auch der Unterricht und alle Aspekte des Schullebens, zum Beispiel AG- und Nachmittagsangebote, iPad-Klasse, Streitschlichtung, Soziales Lernen, Schülervertretung, Cambridge Certificate, Exkursionen sowie die Musikangebote. So haben die Schülerinnen und Schüler viele Plakate mit verschiedenen Inhalten gestaltet, beispielsweise informierten sie die Gäste über die Austauschprogramme mit Frankreich und Norwegen, die unsere Schule zu bieten hat. Zudem auch über Geschichte wie beispielsweise den Ersten Weltkrieg oder Themen, die die Schüler im Schulalltag beschäftigen. Passend dazu wurden auch Probeunterrichtsstunden angeboten in den Fächern Deutsch und Englisch, Latein, Französisch und Geschichte sowie Einblicke in die Wissenschaft der Physik und Chemie. Die fleißigen Schüler der Bienen AG informierten über ihre Arbeit und Naturschutz und verkauften selbstgemachte Produkte wie Honig und Creme. Es wurde in der Werkstatt mit Holz gebastelt, Lesetheater in der Bibliothek gezeigt, mikroskopiert, Roboter-Technik und das kleine Mathematikum vorgestellt.

Eine schöne Ergänzung dazu waren die sportlichen Aktivitäten in der Turnhalle. So konnten sich die Kleinen und der potenzielle Nachwuchs der Schule beim Klettern, Bogenschießen, Trampolinspringen oder anderem gehörig austoben. Hierbei standen ihnen Lehrkräfte als Beistand zur Verfügung und gaben hilfreiche Tipps und Anweisungen.

Im Großen und Ganzen war der Tag der offenen Tür wieder einmal ein voller Erfolg. Erneut zeigten alle Beteiligten viel Hingabe, um den Tag rundum perfekt zu machen. „Es freut mich, dass auch in diesem Jahr das Kollegium und unsere Schüler mit viel Engagement den zukünftigen Schülern unsere Schule vorgestellt haben“, sagte Schulleiter Carsten Röhrscheid. All das sorgte für einen schönen und vor allem gut gelungenen Tag der offenen Tür an der Ohmtalschule.

Text und Bilder: Julian Arnold (Presse AG)


Herausragende Englischkenntnisse

Schülerin Shoshana Garweg aus der 7G erfolgreich bei „Big Challenge“

Wir alle kennen es. Der Lehrer betritt den Klassenraum, legt seine Tasche nieder, stellt sich vor die Klasse und ruft „Setzt euch, liebe Schüler! Englisch steht auf dem Stundenplan!“ Während bei einigen die Laune dann rasch „in den Keller geht“, freut sich so mancher Englischexperte auf eine weitere Stunde voller Glanzleistungen. Einer von diesen Experten ist Shoshana Garweg aus der Klasse 7G der Ohmtalschule. Ein Beweis für ihr Sprachtalent ist ihre herausragende Platzierung bei der diesjährigen „Big Challenge“. Bei dem jährlich im Mai ausgetragenen Wettbewerb werden in ganz Europa die Englischkenntnisse der Schüler getestet und analysiert. Durch ihre Leistungen konnte sich das junge Mädchen hessenweit den 134. Platz sichern.

Als wäre das nicht schon beeindruckend genug, nahm Shoshana auch am Bundeswettbewerb für Fremdsprachen im Bereich „Solo“ teil – und das, obwohl die Aufgaben auf dem Niveau der 8. Jahrgangsstufe sind. Mutig stellte sich die Schülerin der Herausforderung und tat ihr Bestes. Inhalt der Aufgabe war es, einen Film über eine Person zu drehen und diesen dann auf Englisch zu kommentieren. Eine eindrucksvolle und vor allem zeitaufwändige Sache. Zusätzlich absolvierte die Ohmtalschülerin einen vierstündigen Test, in dem die Bereiche Hör- und Leseverstehen, Wortschatz, Grammatik und Schreiben abgefragt wurden. Was für viele Schüler wie eine unschöne Testsituation klingt, ist für Shoshana eine tolle Herausforderung.

Für ihren Mut und ihre Leistungsbereitschaft erhielt sie eine Teilnehmerurkunde, die Schulleiter Carsten Röhrscheid und Englischlehrerin Ute Tondar überreichten. Diese Geschichte ist für viele Schüler ein tolles Beispiel, dass jeder etwas mit ein bisschen Mut und Zeit erreichen kann. Voller Stolz kann die Schülerin nun in ihre Zukunft an der OTS blicken und die nächste Englisch-Herausforderung abwarten.

Text: Julian Arnold (Presse AG)
Bild: Stefan Falk


Ohmtalschule tapfer vertreten

Beim diesjährigen Kreisentscheid Handball in der Großsporthalle in Alsfeld hatte die komplett neu formierte Mannschaft des Vorjahressiegers einen schweren Stand. Das Team der Ohmtalschule (OTS) verlor alle vier Spiele leider sehr deutlich.

„Mit nur drei Vereinsspielerinnen und ohne Auswechselspielerin war es dennoch ein moralisch starker Auftritt!“, waren sich die beiden begleitenden Sportlehrer Lena Schikora und Maxilian Feyh einig. „Dabei muss man der Mannschaft ein besonderes Lob aussprechen, die trotz des schulfreien Tages aufgrund des Kalten Marktes unbedingt antreten wollte“, so Feyh.

Text: Maximilian Feyh

Bild: Lena Schikora


OTS lädt zum Tag der offenen Tür

Unsere Schule stellt am Samstag, 24. November, ab 9.30 Uhr ihr vielfältiges Angebot vor

(si). Zum Tag der offenen Tür lädt die Ohmtalschule (OTS) am Samstag, 24. November. In der Zeit von 9.30 bis etwa 13 Uhr können sich Schüler und Eltern einen umfassenden Überblick über die Schule und ihre Angebote verschaffen und jede Menge Spaß haben.

Offiziell eröffnet wird der „Schnuppertag“ um 9.30 Uhr in der Aula von Schulleiter Carsten Röhrscheid mit Auftritten der Instrumentalgruppe (Blasinstrumente) und der Tanzgruppe.

Nach der Eröffnung besteht die Möglichkeit, sich Probeunterricht in Deutsch, Englisch, Latein, Französisch und Geschichte anzuschauen.

Darüber hinaus gibt es viele Aktionen zum Mitmachen und Mitdenken. So lernen kleine und natürlich auch große Gäste zum Beispiel das „kleine Mathematikum“ kennen oder die Welt des Mikroskopierens. Zudem werden interessante Versuche in Chemie durchgeführt, Fischertechnik-Roboter programmiert oder das Mitmachlabor Physik ausprobiert. Kinder und Jugendlichen können in der Schulküche Plätzchen und Muffins backen, im Werkraum mit Holz arbeiten oder in der Lernwerkstatt Weihnachtssterne basteln.

In der großen Turnhalle gibt es zahlreiche Mitmachaktionen, unter anderem Trampolinspringen, Bogenschießen oder Klettern. Alle, die sich hier beteiligen möchten, sollten Turnschuhe mitbringen.

In der Stadt- und Schulbibliothek wird die aus Schülern bestehende „Bibo AG“ auf vielfältige Weise für Unterhaltung sorgen. So wird ein Erzähltheater aufgeführt, es gibt Führungen durch die Bibliothek und es werden gemeinsam Lesezeichen gestaltet.

Es werden zudem viele wichtige Angebote der Schule vorgestellt, darunter die Ipad-Klasse, Schülervertretung, Streitschlichtung, Lernwerkstatt, Werkraum, schulbezogene Jugendarbeit, Beratungs- und Fördermöglichkeiten sowie die bei Schülern sehr beliebte „Halbzeit“, die jede Menge Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten während der Pausen bietet. Kollegium und Schulleitung beantworten Fragen rund um die Schule, Schullaufbahnen und Unterrichtsangebote. Darüber hinaus präsentieren Schüler Eindrücke der Austauschfahrten nach Thouaré und Norwegen sowie Ausstellungen zum Thema Haustiere oder Erster Weltkrieg. Auch die AGs „Bienen“ und „Cambridge Certificate“ stellen sich vor.

Und weil das alles ziemlich hungrig und durstig macht, gibt es jede Menge Erfrischungen. In der Schulmensa werden deftige und süße Speisen sowie Getränke gereicht. Die Schülervertretung bietet Waffeln und Kuchen an.

Für die Besucher des Tages der offenen Tür liegt ein Übersichtsplan aus, auf dem sich alle Angebote, Räume und Uhrzeiten finden.


Halloween in der 5b

Am 31. Oktober wird im anglo-amerikanischen Raum Halloween gefeiert. Diesen Tag nahm die Klasse 5b mit ihrer Klassenlehrerin Carolin Hartmann zum Anlass, um im Englischunterricht mehr über die Geschichte dieses Festes zu erfahren und einige Traditionen kennen zu lernen. Am Anschluss höhlten die Kinder Kürbisse aus, um aus ihnen gruselige und lustige Gesichter herauszuschnitzen, die zu Hause aufgestellt wurden.

Ob es nach der „Süßes oder Saures“-Tour am Abend dann noch Kürbissuppe gab, ist nicht bekannt…

Text und Bild: Carolin Hartmann


Tränenreicher Abschied in Norwegen

Ohmtalschüler besuchen Afjord und bestaunen atemberaubende Landschaft

Als die Schülerinnen der Ohmtalschule (OTS) in den späten Abendstunden wohlbehalten in Frankfurt/Main ankommen, dürfte die Eingangshalle des Flughafens im norwegischen Trondheim wohl gerade erst wieder trocken gewischt worden sein. So groß war das „Tränenmeer“, das norwegische und deutsche Austauschpartner dort beim Abschied hinterlassen hatten.

Hinter den Jugendlichen lag der traditionelle sechswöchige Schüleraustausch der OTS, der mit dem Aufenthalt der Norweger in Deutschland begann. Sechs Schülerinnen und Schüler aus der Gemeinde Afjord verbrachten spannende Wochen bei ihren Gastfamilien in Homberg. Sie besuchten den Unterricht an der Homberger Schule und verbrachten viel Zeit mit gemeinsamen Unternehmungen und Wochenendausflügen nach Marburg, Kassel, Frankfurt und auf den Hoherodskopf. Ebenso begleiteten die Schülerinnen der OTS ihre Austauschpartner auf Ausflügen zu Point Alpha und ins Erlebnisbergwerk Merkers.

Beim Abflug der Norweger war die Vorfreude auf das Wiedersehen in Afjord groß.

Die Schülerinnen der OTS waren zum größten Teil das erste Mal in Norwegen und zeigten sich sehr begeistert von der atemberaubenden Landschaft. Die Schultage verbrachten sie an zwei verschiedenen Schulstandorten – während die Aset-Schule nur etwas kleiner als die Ohmtalschule ist, erlebten die Schülerinnen an der Stokksund-Schule eine ganz andere Arbeitsatmosphäre. Da dort nur etwa 60 Kinder den Unterricht besuchen, werden mehrere Klassenstufen gemeinsam unterrichtet. Um den Anschluss an den Unterricht in Deutschland nicht zu verpassen, erhielten die Jugendlichen Arbeitsaufträge von ihren Fachlehrern per E-Mail.

Ihre Freizeit verbrachten die Schülerinnen größtenteils mit ihren Austauschpartnern und deren Familien mit Ausflügen in die Natur und nach Trondheim sowie einer Bootstour.

Ein Höhepunkt war der Aufenthalt in Hosnasand mit Bad in am Strand aufgestellten Whirlpools und der anschließenden Abkühlung im Europäischen Nordmeer.

Die verantwortlichen Lehrkräfte Carolin Hartmann und Jan Brosig sowie Arnhild Saltbones auf norwegischer Seite zeigten sich sehr beeindruckt vom Zusammenhalt der Austauschgruppe, die schon nach drei Wochen den Eindruck machte, als würde sie sich bereits seit zehn Jahren kennen. Umso verständlicher waren auch die Abschiedstränen, die am Ende des erfolgreichen Austausches auf beiden Seiten flossen.

Die Austauschschülerinnen der OTS: Maja-Sophie Reitz, Lena-Sophie Schneider, Lara Schneidmüller, Jule Vaupel (9G), Marlena Metz (10G), Alicia Garncarz (10R)

Text: Carolin Hartmann

Die Fotos (privat) zeigen den Blick über Afjord vom Gipfel des Melanakken und alle Austauschschüler beim Ausflug


Behaarte Beine und Tränen zum Abschied

„Ganz toller Jahrgang“ in der Stadthalle verabschiedet

(si). Sehr emotional und mit dem einen oder anderen Tränchen versehen ging der Abschied der diesjährigen Abgängerklassen im wahrsten Sinne des Wortes über die Bühne. Die Stadthalle war dazu ganz im Stil Hollywoods geschmückt und zu sehen gab es auch viel Großartiges, bevor die insgesamt 86 Schüler von Ohmtalschule (OTS) und Pestalozzischule ihre langersehnten Zeugnisse überreicht bekamen.

OTS-Schulleiter Carsten Röhrscheid, Kerstin Schneider von der Pestalozzischule, Bürgermeisterin Claudia Blum und Elternbeiratsvorsitzender Friedrich Plitzko ergriffen das Wort, um die Schüler zu beglückwünschen und ihnen alles Gute mit auf den weiteren Lebensweg zu geben. Sie erinnerten an die Kompetenzen, die die Jugendlichen im Laufe ihrer Schullaufbahn erworben haben und die keineswegs nur im fachlichen Bereich liegen, sondern auch im sozialen. Selbstbewusste, kritische Persönlichkeiten, die für eine pluralistische, demokratische Gesellschaft kämpfen sollten – so sah Röhrscheid die Abgänger. Friedrich Plitzko forderte die Jugendlichen dazu auf, andere Länder und Kulturen zu erkunden, um damit immun gegen Rassismus zu werden. Die Schüler Jessica Stark, Leonard Morneweg und Yannis Schlosser hatten diesmal die Aufgabe übernommen, den Abend gekonnt zu moderieren und führten durchs Programm.

Bei vielen ernsten Worten und Wünschen durften Spaß und Freude natürlich nicht zu kurz kommen. Und so spielte Schülerin Maja-Sophie Reitz auf dem Flügel, der Mädchenchor des Jahrgangs 7 erfreute unter Leitung von Herbert Kress mit »Stay« und ein Jungenballet ließ in knallbunten Kostümen beim Can-Can die Beine fliegen. Alle 86 Abgänger sangen das Lied „Hollywood Hills“ zum Abschied.

Die Schülersprecher Leonard Morneweg und Nicole Scherer lobten die Lehrer, die ihrer Ansicht nach einen „echt guten Job gemacht“ hätten. Mit der Schule habe keineswegs nur der Ernst des Lebens begonnen, sondern man habe auch gute Freunde gefunden und jede Menge Spaß gehabt.

Schulleiter Röhrscheid lobte den „ganz tollen Jahrgang« und überreichte Ehrungen an die Klassenbesten: Alina Feldbusch (10 Ga), Veit Gemmer (10 Gb), Maximilian Ried (10 Ra), Sebastian Scholz (10 Rb) und Gian Luca Schepp (9 H). Kerstin Schneider ehrte Lea Siegfried. Einige Schüler wurden zudem für ihr Engagement als Streitschlichter, Schülervertreter und Helfer in der Bibliothek ausgezeichnet.

Fotos: Falk