Der hessische Kultusminister Prof. Dr. Lorz informiert in seinem aktuellen Schreiben über den weiteren Umgang mit Corona an den hessischen Schulen. Auch nimmt er Stellung zur Aufnahme geflüchteter Kinder und Jugendlicher aus der Ukraine.
Brief-des-Kultusministers-2022_03_16Die Kuh als „Klima-Killer“?
Schüler präsentieren spannende Themen bei mündlicher Abschlussprüfung
Sind Kühe tatsächlich „Klima-Killer“? Welche Probleme gibt es im Ehrenamt? Und wie stellt man eine Treppe oder eine Trockenbauwand her?
Diese und andere Fragen stellten sich jetzt Schülerinnen und Schüler der 9. Hauptschulklasse und der 10. Realschulklasse der Ohmtalschule (OTS). Im Rahmen der Abschlussprüfungen sollten sie ein selbst gewähltes Thema angemessen vor einer Prüfungskommission vortragen und sachkundig Fragen dazu beantworten.
Die Schüler hatten dafür wochenlang spannende und interessante Themen vorbereitet. Auch dieses Jahr war das Interesse der Schüler sehr breit gefächert.
Sie beschäftigten sich mit Alternativen zur Atomkraft und mit Tschernobyl, Bekleidung und Kinderarbeit, Partydrogen, Meinungsfreiheit und sozialen Medien. Außerdem gingen sie unter anderem der Frage nach, wie man Igel überwintert oder eine Inventur oder Pflasterarbeiten durchführt.
Zahlreiche Beiträge beeindruckten die Prüfungskommissionen so sehr, dass etliche Schüler die Traumnote „Eins“ erhielten. Aus dem Hauptschulzweig waren dies: Ayleen Rinnert, Annemarie Koch, Jessica Gliga, Simon Schneider und Alexander Klaus, aus dem Realschulzweig Hannah Berben, Leni Jantosca und Charlotte Rechmann (siehe Bild oben).
Text und Bild: S. Simon
Glück im Unglück für die „Honigdealer“
Brand beschädigt die Ausrüstung der OTS-Imker – Imker helfen der Schülerfirma
Die Schülerfirma der Ohmtalschule (OTS) „Die Honigdealer“ ist zurzeit wirklich vom Pech verfolgt. Zunächst sorgte das feuchte und heiße Wetter des Jahres 2021 dafür, dass es nur 30 Kilo statt wie sonst mehr als doppelt so viel Honig gab. Dann gab es einen Mäusebefall im Bestand und von den vorhandenen vier Bienenvölkern blieb nur eins übrig. Und nun sorgte noch ein Brand dafür, dass die Schülerfirma womöglich das gesamte Equipment plus alle Waren verliert.

Ein Feuer im Tonbrennofen der Schule führte zu einem Schwelbrand, bei dem möglicherweise giftige Dämpfe austraten. Folge: Der Tonraum der Schule wurde gesperrt, bis eine Fachfirma geklärt hat, ob die Gesundheit von Schülern, Lehrkräften und Reinigungspersonal gefährdet ist. Auch das gesamte Imker-Zubehör der „Honigdealer“ war im Raum gelagert. „Die Firma prüft jetzt, ob eine Reinigung möglich ist. Wenn es ganz schlimm kommt, müssen die Ausrüstung im Wert von rund 3500 Euro und unsere bereits fertigen Waren in den Müll“, sagt Lehrerin Vanessa Franz.
Sie hatte 2018 zunächst die „Bienen AG“ ins Leben gerufen, die auf Wunsch der Schüler im Sommer 2021 in eine Schülerfirma umgewandelt wurde. Zwölf Schüler der Klassen 5 bis 9 arbeiten zurzeit dort mit und das sehr erfolgreich: Auf Instagram hat ihre Firma schon jetzt mehr als 720 Abonennten und täglich werden es mehr. „Wir haben Abonennten von jedem Kontinent, in Japan, Australien, Afrika, Südamerika“, freut sich Vanessa Franz, die den Kanal gemeinsam mit dem Neuntklässler Moritz Hauer betreut. „Die Leute fragen uns nach Tipps, weil sie finden, dass unser Honig auf den Bildern und Videos so gut aussieht.“ Außerdem erfahren die Fans der Honigdealer dort, wie Königinnen und Drohnen aussehen oder wann es endlich wieder neuen Honig, Kerzen oder Wachstücher gibt. Die Einnahmen werden postwendend wieder in die Ausstattung gesteckt, wobei der überwiegende Teil der bisherigen Ausstattung von der Lehrkraft privat angeschafft wurde. Kleiner Hoffnungsschimmer: Nachdem die Fachfirma ihr Gutachten fertig hat, soll geprüft werden, ob möglicherweise eine Versicherung den Schaden übernehmen kann. Das alles kann sich lange hinziehen und so lange fehlt – so schien es – den Honigdealern das dringend benötigte Equipment.

Schnelle und unbürokratische Hilfe kam jetzt glücklicherweise von vielen Seiten: „Nach einem Aufruf auf Instagram und Facebook meldeten sich unglaublich viele liebe Menschen, die spontan Hilfe zugesagt haben“, berichtet Vanessa Franz. So hätten unter anderem Familie Schmidt aus Ehringshausen und der Homberger Imkerverein, aber auch viele weitere Spender aus ganz Deutschland den Honigdealern unter die Arme gegriffen: Sie liehen den Schülern einiges an Ausstattung, sodass sie nun erst einmal weiter arbeiten können.
Viel Arbeit hat der Imker-Nachwuchs, der auch schon auf der Internetseite des Bundeswettbewerbes für Schülerfirmen vorgestellt wurde und seine Waren auch im Homberger Blumengeschäft Flora-Creativ verkauft, das ganze Jahr über: Im Sommer kümmern sich die Schüler um die Bienen und stellen Honig und andere Bienenprodukte her, im Herbst füttern sie die Völker an, damit diese gut für den Winter gerüstet sind, und behandeln möglichen Milbenbefall, im Winter stellen sie Kerzen her, bereiten das Wachs auf oder bauen Insektenhotels.
Zurzeit zerbrechen sich die Honigdealer den Kopf, wie es langfristig weitergeht. Einen Kuchenbasar veranstalten? Das vorhandene Wachs zu Fackeln umarbeiten? „Wir sind für jede Unterstützung dankbar“, sagt Vanessa Franz und zeigt auf die Bienenstöcke auf der Schulwiese, aus denen hoffentlich ganz bald wieder viele muntere Biene Majas ausschwärmen.
Wer der Schülerfirma helfen möchte, kann sich im Sekretariat melden: 06633/5075.
Bild: OTS
Text: S. Simon
Nordic-Walking-Stöcke dank Förderverein
Die lange Sperrung der Sporthalle im Zuge der Corona-Hygienemaßnahmen des Kultusministeriums hatte auch für die Schüler der Ohmtalschule (OTS) besonders negative Folgen.
Da Sportunterricht im Freien vorgegeben war, traf diese Maßnahme die Schüler der Ohmtalschule besonders empfindlich und es wurde nach passenden Alternativen gesucht.
Die Ohmtalschule hat seit Jahrzehnten keine Außengelände für Sportunterricht. Bewegungsmöglichkeiten sind daher nur minimal.
Da der Förderverein jedoch 35 Paar Nordic-Walking-Stöcke kaufte und somit über 2000 Euro investierte, können die Ohmtalschüler zumindest eine Ausdauer-Sportart betreiben und somit dem Lehrplan entsprechen.
Schulleiter Carsten Röhrscheid und die Sport-Fachbereichsleiterin Katrin Schmitt freuten sich über diese sinnvolle Unterstützung und dankten dem OTS-Förderverein für diese Unterstützung.
Bild (S. Simon): Die Klasse 9a mit ihrem Klassen- und Sportlehrer Jan Brosig.
Brief des Kultusministers vom 23. Februar 2022
Änderungen im Schulbetrieb
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,
dank Ihres vernünftigen Handelns haben wir die Omikron-Welle bislang vergleichsweise gut bewältigen können. Wohl an keinem anderen Ort, an dem sich viele Menschen treffen, gelten so gründliche Sicherheitsvorkehrungen wie an den Schulen. Ich bin den Schulgemeinden sehr dankbar, dass der Dreiklang aus Testen, Maskentragen und einer hohen Impfquote dazu beigetragen hat, den Präsenzunterricht weitgehend aufrechtzuerhalten.
Die Expertenkommission der Bundesregierung hat festgestellt, dass die bisherigen Maßnahmen gewirkt haben und geht in ihrer Stellungnahme vom 14. Februar 2022 davon aus, dass die Infektionszahlen weiter sinken werden. Dies sieht man auch an der Zahl der Schülerinnen und Schüler in Absonderung, welche innerhalb der vergangenen zwei
Wochen um fast 40 Prozent gesunken ist. Zudem hat sich die Zahl der positiven schulischen Antigen-Selbsttests im gleichen Zeitraum nahezu halbiert. Diese beträchtliche Verbesserung der Lage lässt nach Ansicht der Expertinnen und Experten Erleichterungen bei den Corona-Regeln in den Schulen zu. Ich nehme auch die Stimme des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte sehr ernst, der u.a. eine Aufhebung der Maskenpflicht in den Schulen gefordert hat.
Nach dem Beschluss der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder und des Bundeskanzlers vom 16. Februar 2022 sowie den darauf aufbauenden Entscheidungen der Hessischen Landesregierung werden in Hessen die Corona-Regelungen schrittweise gelockert. Wenn nun fast überall schrittweise Öffnungen möglich sind, dann muss dies im Interesse unserer Kinder und Jugendlichen genauso für die Schulen gelten.
Für die Schulen bedeutet das:
- Die dreimalige Testpflicht pro Woche für nicht geimpfte bzw. nicht genesene Schülerinnen und Schüler bleibt vorerst bestehen. Ab Dienstag, dem 22. Februar 2022, wird jedoch die Dauer des von drei auf fünf Tests pro Woche erhöhten Testrhythmus nach einem Infektionsfall in einer Klasse/Lerngruppe von 14 Tagen auf 7 Tage verkürzt. Auch weiterhin können Schülerinnen und Schüler, die geimpft oder genesen sind, freiwillig an den Tests in der Schule teilnehmen.
- Ab Montag, dem 7. März 2022, müssen Schülerinnen und Schüler keine Masken mehr am Platz tragen. Sie können selbstverständlich weiterhin freiwillig eine Maske tragen. Dies empfehlen wir auch, wenn ein Infektionsfall in einer Klasse aufgetreten ist. Die Pflicht zum Tragen einer Maske außerhalb des Platzes, beispielsweise auf den Gängen der Schule usw. bleibt weiterhin bestehen.
Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, wir sind auf einem guten Weg hin zu mehr schulischer Normalität. Wir alle sorgen gemeinsam dafür, dass die Schulen ein Raum sicherer Begegnungsstätten sind. Wir alle wünschen uns, dass wir in den kommenden Wochen weitere Schritte in Richtung Normalität gehen können. Dies ist natürlich von der weiteren Entwicklung der Pandemie abhängig, die wir sehr genau beobachten.
Für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen bedanke ich mich an dieser Stelle herzlich und
verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Ihr
Prof. Dr. R. Alexander Lorz
Fair und freundlich um den Titel gekämpft
Robin Hofmann gewinnt Vorlesewettbewerb an der OTS
Vorlesewettbewerbe gab es ja schon einige an der Ohmtalschule (OTS), aber der diesjährige war irgendwie anders. Das lag nicht nur am blöden Corona-Virus, das leider auch 2021 wieder verhinderte, dass alle 6. Klassen in der Aula zusammenkamen, um „live“ dabei zu sein, wenn die oder der beste Vorleser*in aus ihren Reihen gekürt wurde. Nein, diesmal blieb auf der Wettbewerbsgedanke irgendwie auf der Strecke, und zwar im positiven Sinne.
„Es war sehr auffallend, dass alle drei Vorleser unglaublich nett und freundlich zueinander waren und sich dauernd gegenseitig Mut zugesprochen haben“, lobte Lehrerin Silke Loogen-Leifhelm, die den Schulausscheid wie in jedem Jahr wieder mit viel Liebe und tollem Ambiente vorbereitet hatte, die faire Atmosphäre. Das galt auch für die jeweils zwei Begleiter der Kandidaten, die sich etwas ganz Besonderes hatten einfallen lassen: Schilder mit Motivationssprüchen („Los Lina!“, „Du schaffst das“), die sie im Hintergrund hochhielten, während sie ordentlich mitfieberten und Daumen drückten.
Die drei Klassensieger Lina Nau (6a), Addison Herzog (6b) und Robin Hofmann (6G), die es in den Schulausscheid geschafft hatten, waren freilich trotzdem sehr nervös und versuchten ihre große Anspannung mit ordentlich viel Wasser zwischendurch runterzuspülen. Selbst Vorjahressiegerin Hannah Christ ließ sich von der Nervosität anstecken, obwohl sie ja diesmal „nur“ in Jury saß.
Alle drei Kandidaten lasen zunächst einen Auszug aus einem selbst gewählten Buch, dann in der zweiten Runde noch einen Abschnitt aus dem ihnen unbekannten Text „Es ist ein Elch entsprungen“ von Andreas Steinhöfel. Alle Kinder machten ihre Sache sehr gut, so dass die Jury – bestehend aus den Lehrkräften Carolin Hartmann und Katrin Gloth, Bibliothekarin Ariana Jende sowie Hannah Christ – am Ende keine leichte Entscheidung treffen musste. Schlussendlich setzte sich Robin Hofmann durch, er darf nun als Schulsieger die Ohmtalschule in der nächsten Runde des Vorlesewettbwerbes vertreten.
Text. S. Simon
Bilder: S. Simon, J. Leifhelm
Informationen für Eltern von Grundschulkindern per Video
Liebe Eltern der Grundschulkinder aus dem Raum Homberg,
leider konnten auch in diesem Jahr alle Informationsveranstaltungen zum Übergang in die weiterführenden Schulen nach dem Besuch der 4. Klasse der Grundschule nicht wie gewohnt durchgeführt werden.
Sie haben über die Grundschule Ihres Kindes eine Informationsbroschüre erhalten. Zusätzlich haben wir einen 30-minütigen Film vorbereitet, in dem wir die wichtigsten Informationen für Sie und Ihr Kind zusammengestellt haben. Bitte nehmen Sie sich die Zeit und schauen diesen Film an, dies wird Ihnen sicherlich bei der Entscheidungsfindung über die Wahl der weiterführenden Schule helfen.
Ihre Rückfragen sind uns wichtig, nehmen Sie daher Kontakt mit uns unter den angegebenen Kontaktmöglichkeiten auf. Wir melden uns zurück!
carsten.roehrscheid@schule-homberg.de
carolin.hartmann@schule-homberg.de
Wir würden uns freuen, wenn wir Ihr Kind und Sie zu Beginn des nächsten Schuljahres an unserer Ohmtalschule begrüßen dürfen.
Das Schulleitungsteam der Ohmtalschule wünscht Ihnen und Ihrer Familie – vor allem für die nächsten Monate – alles Gute, bleiben Sie gesund!
Weihnachtsgrüße an unsere ehemaligen Kolleginnen und Kollegen
Ohmtalschüler erzielen Spitzenergebnisse
Cambridge Zertifikate nach zwei Jahren Vorbereitung überreicht
Auch in diesem Jahr haben wieder Schüler der Ohmtalschule (OTS) in einer externen Prüfung ihre hervorragenden Englischkenntnisse nachgewiesen.
Alina Köhler, Dorothee Berben, Caroline Röhrich und Fabian Hahn nahmen an der diesjährigen Prüfung teil, um das Cambridge First Certificate in English zu erlangen. Dazu stiegen alle vier Schüler gegen 5.30 Uhr in den Zug, der sie zur Prüfung nach Frankfurt/Main brachte. Diese Prüfung begann um 8 Uhr und endete sieben Stunden später.
Die Ergebnisse lösten jetzt viel Freude aus. Carolin, Dorothee und Fabian konnten sich über die zweitbeste Note, ein „B“, freuen, und Alina schaffte sogar ein „A“, welches Oberstufenqualitäten zugesteht.
Laut Englischlehrer Jan Brosig, der die vier Schüler während der zweijährigen Vorbereitung und am Prüfungstag begleitete, war dies ein verdienter Erfolg der vier Schüler, die auch im Corona-Lockdown regelmäßig nachmittags im Online-Unterricht eifrig lernten.
„Gemessen an anderen Gruppen, die die Prüfung abgelegt haben und gute Ergebnisse erzielt hatten, ist diesmal sogar das beste Ergebnis seit mehreren Jahren zu verzeichnen“, freute sich Brosig für seine vier Schützlinge, als er jetzt zusammen mit Schulleiter Carsten Röhrscheid die Zertifikate überreichte.
Die Ohmtalschule bietet seit über zehn Jahren überdurchschnittlich begabten und fleißigen Schülern an, diese Prüfung nach gründlicher Vorbereitung über 24 Monate abzulegen, und beteiligt sich auch an den nicht unerheblichen Kosten.
Röhrscheid freute sich über die Vergrößerung des Kreises der Schüler, die am Ende ihrer Zeit an der Ohmtalschule bereits Fachkenntnisse nachweisen konnten, die an weiterführenden Schulen auch geprüft werden können.
Die Kosten für die auf das Zertifikat zugeschnittenen Bücher stellte wie in jedem Jahr die Monika- und Dieter-Bock-Stiftung zur Verfügung.
Weitere Informationen unter http://www.mdbock-stiftung.de/.
Foto (Simon): Englischlehrer Jan Brosig, Dorothee Berben, Fabian Hahn, Alina Köhler, Caroline Röhrich und Schulleiter Carsten Röhrscheid (v.l.), die fürs Foto bei der Verleihung der Cambridge Zertifikate kurz die Masken abnahmen.
Warme Speisen für die Ohmtalschule
Endlich gibt es wieder warme Speisen an der Ohmtalschule. Schüler/innen und Bedienstete der Ohmtalschule können nach langer Corona-Pause in der Schule zu Mittag essen. Dazu muss man vormittags an der Cafeteria-Theke das Essen bestellen.
Den Speiseplan findet man unter https://ohmtalschule.de/?page_id=126.
Der Speiseplan für diese Kalenderwoche sieht wie folgt aus:
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